Neues Förderprogramm für Burgenland fix: 100 Mio. Euro bis 2020

Eisenstadt/Wien - Der Ministerrat hat am Dienstag das nationale Additionalitätsprogramm zu den EU-Strukturfondsprogrammen für das Burgenland und somit Fördermittel in der Höhe von 100 Mio. Euro bis zum Jahr 2020 beschlossen. "Damit ermöglichen wir substanzielle Investitionen in Wachstum, Beschäftigung und Infrastruktur", teilte Vizekanzler Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) mit.

"Wir haben vehement für ein derartiges Zusatzprogramm des Bundes gekämpft, damit das Burgenland in der Förderperiode 2014-2020 den eingeleiteten wirtschaftlichen Aufholprozess fortsetzen kann. Dieser Einsatz hat sich gelohnt", so Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) in einer Aussendung. Niessl zeigte sich der Bundesregierung unter Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) gegenüber "sehr dankbar" für die "Bereitschaft zu dieser gemeinsamen Kraftanstrengung".

Auch Landeshauptmannstellvertreter und Wirtschaftsreferent Franz Steindl (ÖVP) bewertete den Ministerratsbeschluss als positiv. "Damit können wir im Burgenland wichtige Investitionen tätigen, den erfolgreichen burgenländischen Weg fortsetzen und burgenländische Arbeitsplätze schaffen", so Steindl in einer Pressemitteilung. Er verwies auch auf die nun gegebene Planungssicherheit für die Periode bis 2020.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018