Neues Förderprogramm für Burgenland fix: 100 Mio. Euro bis 2020

Eisenstadt/Wien - Der Ministerrat hat am Dienstag das nationale Additionalitätsprogramm zu den EU-Strukturfondsprogrammen für das Burgenland und somit Fördermittel in der Höhe von 100 Mio. Euro bis zum Jahr 2020 beschlossen. "Damit ermöglichen wir substanzielle Investitionen in Wachstum, Beschäftigung und Infrastruktur", teilte Vizekanzler Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) mit.

"Wir haben vehement für ein derartiges Zusatzprogramm des Bundes gekämpft, damit das Burgenland in der Förderperiode 2014-2020 den eingeleiteten wirtschaftlichen Aufholprozess fortsetzen kann. Dieser Einsatz hat sich gelohnt", so Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) in einer Aussendung. Niessl zeigte sich der Bundesregierung unter Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) gegenüber "sehr dankbar" für die "Bereitschaft zu dieser gemeinsamen Kraftanstrengung".

Auch Landeshauptmannstellvertreter und Wirtschaftsreferent Franz Steindl (ÖVP) bewertete den Ministerratsbeschluss als positiv. "Damit können wir im Burgenland wichtige Investitionen tätigen, den erfolgreichen burgenländischen Weg fortsetzen und burgenländische Arbeitsplätze schaffen", so Steindl in einer Pressemitteilung. Er verwies auch auf die nun gegebene Planungssicherheit für die Periode bis 2020.

Hongkong/Washington (APA/AFP) - Die kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Notenbank Fed haben im asiatischen Börsenhandel den Dollar unter Druck gesetzt. Der japanische Yen legte am Dienstag gegenüber der US-Währung zu und stand bei einem Kurs von 109,9 zum Dollar. Auch der Euro und das britische Pfund profitierten ebenso wie die Währungen von Südkorea, Indonesien und Australien von Trumps Äußerungen.
 

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Trumps Äußerungen zur Fed setzen den Dollar unter Druck

Berlin (APA/AFP) - Mehrere energieintensive Branchen in Deutschland haben in einem gemeinsamen Positionspapier einen Ausgleich für steigende Stromkosten infolge des Kohleausstiegs gefordert. Das "Handelsblatt" zitierte am Dienstag aus einem Papier von Vertretern der Branchen Stahl, Metalle, Papier, Baustoffe, Glas und Chemie, die Ausgleichsmaßnahmen fordern.
 

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DE-Kohleausstieg - Energieintensive Branchen wollen Ausgleich

Berlin (APA/dpa) - Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten weiterhin länger als im Westen - und verdienen weniger. Im vergangenen Jahr leisteten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 1.279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1.346 Stunden, also 67 mehr. Wird Berlin dem Westen zugerechnet, sind es im Osten 75 Stunden mehr.
 

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Ostdeutsche arbeiten weiter länger als Westdeutsche