Neuer Zurich-Chef tritt früher als geplant an

Der neue Konzernchef der Zurich Insurance Group übernimmt das Ruder früher als geplant. Mario Greco trete den Posten am 7. März an, teilte der Versicherer am Donnerstag mit. Ursprünglich sollte der vom italienischen Rivalen Generali abgeworbene Manager im Mai zu Zurich kommen.

Im vergangenen Jahr bescherten hohe Schadenzahlungen und Altlasten im Kerngeschäft Schadenversicherung dem Konzern einen Gewinneinbruch. Zurich kippte das bereits in weite Ferne gerückte Rentabilitätsziel. Der Überschuss hat sich auf 1,8 Mrd. Dollar (1,60 Mio. Euro) mehr als halbiert. Trotzdem sollen die Aktionäre wie im Vorjahr 17 Franken Dividende je Aktie bekommen. Zusätzliches Kapital will Zurich allerdings nicht zurückzahlen.

Der Konzern konkretisiert sein bereits angekündigtes Sparprogramm. Bereits im vergangenen Jahr hatte Zurich angekündigt, bis 2018 bis zu einer Milliarde einsparen zu wollen. In der Mitteilung vom Donnerstag spricht Zurich nun von 8.000 Stellen. Ob es zu Kündigungen kommen wird, konnte ein Sprecher auf Anfrage gegenüber der Nachrichtenagentur sda nicht sagen. Bereits früher hatte Zurich in einzelnen Ländern Stellenzahlen genannt, die dem Rotstift zum Opfer fallen sollen.

Nach diesem Abschluss besteht beim Versicherungskonzern der Bedarf, nach einem neuen CEO, der aufräumt. Wohl deshalb wird Mario Greco, der designierte Chef, sein Amt bereits am 7. März antreten und nicht wie erwartet Anfang Mai. Bereits am Dienstag war bekannt geworden, dass Greco bei seinem bisherigen Arbeitgeber Generali per sofort abtrat.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte