Neuer Vertrag von Toni's Freilandeier-Bauern irritiert Masseverwalter

Knittelfeld/Vorchdorf (APA) - Der Masseverwalter der insolventen steirischen Toni's Freilandeier, Helmut Fetz, hat sich am Donnerstag irritiert über die Vereinbarung zwischen 110 bäuerlichen Lieferanten und der oberösterreichischen Amering Salzkammergut Eirprodukte GmbH gezeigt: "Ich war in diese Gespräche nicht eingebunden und das war mit den Bauern auch nicht so vereinbart." Die Bieter seien ebenfalls irritiert.

Fetz erklärte, dass die Amering GmbH zu Beginn unter den Interessenten für Toni's Freilandeier war und auch Einsicht in die Unterlagen genommen habe, ein Angebot habe das Unternehmen jedoch nicht gelegt. Dass sie sich nun die Eier-Lieferanten angeln, sorgt beim Masseverwalter für gewissen Unmut - zumal er von den Bauern bisher noch keine Kündigung vorliegen habe. Es besteht eine sechsmonatige Kündigungsfrist. "So war eine einvernehmliche Auflösung nicht vereinbart", meinte er im APA-Gespräch. Verbieten könne er es den Landwirten natürlich nicht, einen neuen Abnehmer zu suchen.

Für die potenziellen Unternehmenskäufer sei der Wegfall der Bauern wohl eher negativ. Drei der vier verbliebenen Bieter wollen das gesamte Unternehmen kaufen, einer hat nur Interesse an der Marke. Alle vier Angebote liegen etwa gleich hoch. Für den 2. März wurde zum Bieterverfahren geladen. Welche Auswirkungen die Entscheidung der Bauern auf das Verfahren hat, konnte Fetz noch nicht abschätzen: "Ich kenne die Verträge der Bauern mit Amering nicht." Er mutmaßte, dass sie sich eventuell noch Ausstiegsklauseln hineingenommen haben, für den Fall, dass ein besseres Angebot kommt. Er will sich die neue Lage jedenfalls noch genauer ansehen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker