Neuer ProSiebenSat.1-Chef erwartet keine rasche Erholung der Aktie

München (APA/Reuters) - Der neue ProSiebenSat.1-Chef bittet die Anteilseigner nach den Kursverlusten der Aktie um Geduld. "Wenn es uns in drei Jahren nicht gelungen ist, den Aktienkurs klar zu steigern, dann stehe ich Ihnen natürlich Rede und Antwort", sagte Max Conze am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München. "Bewerten Sie uns bitte nicht nur von Quartal zu Quartal", fügte Conze hinzu, der am 1. Juni übernimmt.

Der Manager, der früher den Staubsaugerhersteller Dyson leitete und beim Konsumgüterkonzern Procter & Gamble arbeitete, bekannte sich zur bisherigen Konzernstrategie. Er wolle Kreativität fördern und Leidenschaft vorleben, sagte der 48-Jährige. "Dabei muss man nicht immer das Rad neu erfinden. Das Potenzial unseres Geschäftsmodells ist nach wie vor enorm." ProSiebenSat.1 hatte im vergangenen Jahr eine Neuordnung des Konzerns in die Sparten Unterhaltung, Produktion und Internetportale beschlossen.

Vorstandschef Thomas Ebeling hatte das Unternehmen nach verfehlten Geschäftsprognosen und weiteren Pannen verlassen. Nachdem die Aktie binnen Jahresfrist rund ein Viertel an Wert verloren hatte, fiel ProSiebenSat.1 im März aus dem Dax.

Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chef des Elektroautobauers Tesla, Elon Musk, lässt sich nach eigenen Angaben bei seinen Plänen für einen Rückzug von der Börse von Silver Lake und Goldman Sachs beraten. Musk schrieb am Montag auf Twitter, die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake und die Investmentbank Goldman Sachs fungierten als Berater in Finanzfragen.
 

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Silver Lake und Goldman Sachs beraten Tesla bei Börsen-Rückzug

Wien (APA) - Der börsennotierte Caterer Do&Co von Attila Dogudan hat im ersten Quartal 2018/19 (per 30. Juni) besser verdient, obwohl der Umsatz währungsbedingt leicht rückläufig war. Unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 5,4 Mio. Euro (+14,5 Prozent), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz fiel mit 214,1 Mio. Euro um 2,7 Prozent geringer aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
 

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Do&Co im ersten Quartal 2018/19 mit kräftigem Gewinnplus

Wien/Gumpoldskirchen (APA) - Die Novomatic-Gruppe errichtet ein weiteres Spielcasino in Andalusien. Nach Cadiz und Sevilla wird nun auch ein Casino in der spanischen Stadt Granada gebaut. Dabei sollen 200 Arbeitsplätze geschaffen werden, teilte der Glücksspielkonzern heute, Dienstag, in einer Aussendung mit.
 

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Novomatic baut Spielcasino in Granada, 200 neue Arbeitsplätze