Neuer ProSiebenSat.1-Chef erwartet keine rasche Erholung der Aktie

München (APA/Reuters) - Der neue ProSiebenSat.1-Chef bittet die Anteilseigner nach den Kursverlusten der Aktie um Geduld. "Wenn es uns in drei Jahren nicht gelungen ist, den Aktienkurs klar zu steigern, dann stehe ich Ihnen natürlich Rede und Antwort", sagte Max Conze am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München. "Bewerten Sie uns bitte nicht nur von Quartal zu Quartal", fügte Conze hinzu, der am 1. Juni übernimmt.

Der Manager, der früher den Staubsaugerhersteller Dyson leitete und beim Konsumgüterkonzern Procter & Gamble arbeitete, bekannte sich zur bisherigen Konzernstrategie. Er wolle Kreativität fördern und Leidenschaft vorleben, sagte der 48-Jährige. "Dabei muss man nicht immer das Rad neu erfinden. Das Potenzial unseres Geschäftsmodells ist nach wie vor enorm." ProSiebenSat.1 hatte im vergangenen Jahr eine Neuordnung des Konzerns in die Sparten Unterhaltung, Produktion und Internetportale beschlossen.

Vorstandschef Thomas Ebeling hatte das Unternehmen nach verfehlten Geschäftsprognosen und weiteren Pannen verlassen. Nachdem die Aktie binnen Jahresfrist rund ein Viertel an Wert verloren hatte, fiel ProSiebenSat.1 im März aus dem Dax.

Wiesbaden (APA/dpa) - Wegen des schwächeren Außenhandels hat die exportorientierte deutsche Wirtschaft zum Jahresbeginn an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal 2018 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal und damit nur noch halb so stark wie Ende 2017, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.
 

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Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo - Export schwächelt

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienst-Vermittler Uber zieht seine selbstfahrenden Autos nach einem tödlichen Unfall komplett aus dem US-Bundesstaat Arizona ab. Künftig werde das Roboterwagen-Projekt stattdessen in Pittsburgh und San Francisco gebündelt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
 

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Uber verzichtet nach Todescrash auf Roboterwagen-Fahrten in Arizona

Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom will ihre Ausschüttungen an Aktionäre künftig an den Gewinn knüpfen. Ab dem kommenden Geschäftsjahr gelte die Entwicklung des bereinigten Gewinns je Aktie als Richtschnur für die Dividende, kündigte Europas größter Telekomkonzern am Donnerstag an. Bisher folgt die Dividende der Entwicklung des Free Cashflow.
 

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Deutsche Telekom will Dividende künftig an Gewinn koppeln