Neuer ProSiebenSat.1-Chef erwartet keine rasche Erholung der Aktie

München (APA/Reuters) - Der neue ProSiebenSat.1-Chef bittet die Anteilseigner nach den Kursverlusten der Aktie um Geduld. "Wenn es uns in drei Jahren nicht gelungen ist, den Aktienkurs klar zu steigern, dann stehe ich Ihnen natürlich Rede und Antwort", sagte Max Conze am Mittwoch auf der Hauptversammlung in München. "Bewerten Sie uns bitte nicht nur von Quartal zu Quartal", fügte Conze hinzu, der am 1. Juni übernimmt.

Der Manager, der früher den Staubsaugerhersteller Dyson leitete und beim Konsumgüterkonzern Procter & Gamble arbeitete, bekannte sich zur bisherigen Konzernstrategie. Er wolle Kreativität fördern und Leidenschaft vorleben, sagte der 48-Jährige. "Dabei muss man nicht immer das Rad neu erfinden. Das Potenzial unseres Geschäftsmodells ist nach wie vor enorm." ProSiebenSat.1 hatte im vergangenen Jahr eine Neuordnung des Konzerns in die Sparten Unterhaltung, Produktion und Internetportale beschlossen.

Vorstandschef Thomas Ebeling hatte das Unternehmen nach verfehlten Geschäftsprognosen und weiteren Pannen verlassen. Nachdem die Aktie binnen Jahresfrist rund ein Viertel an Wert verloren hatte, fiel ProSiebenSat.1 im März aus dem Dax.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber