Neuer McDonald's-Chef startet mit schwachen Verkaufszahlen

Oak Brook (Illinois) (APA/dpa) - McDonald's laufen weiter die Kunden weg: Im wichtigen US-Heimatmarkt gingen die Verkäufe in etablierten Filialen im Februar um überraschend starke 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Unter dem neuen Konzernchef Steve Easterbrook macht das Management einen "aggressiven Wettbewerb" für die Schwäche verantwortlich und schlägt ungewohnt deutliche Töne an. Die Vorlieben der Verbraucher hätten sich geändert, dem müsse sich McDonald's "dringend" anpassen, heißt es in der Mitteilung.

Easterbrook hatte den Spitzenjob bei der weltgrößten Burgerkette zu Monatsbeginn von Don Thompson übernommen, nachdem der Umsatz immer stärker ins Stocken geriet. In den USA machen McDonald's neben den klassischen Rivalen wie Burger King oder Wendy's Premiumanbieter wie Shake Shack, Five Guys oder In-N-Out zu schaffen. Doch nicht nur im Heimatmarkt tut sich der Konzern schwer. Weltweit sanken die Verkäufe zuletzt um 1,7 Prozent. In Asien lief es sogar noch schlechter als in den USA. Analysten hatten mit deutlich geringeren Rückgängen gerechnet. McDonald's ISIN US5801351017

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch