Neuer KV für AUA-Tochter Tyrolean Airways Technik

Wien/Schwechat (APA) - Nach der erfolgreichen 6. Verhandlungsrunde bei den Metallern am Donnerstag kommt der nächste KV-Abschluss aus der Luftfahrt - in diesem Fall für die lediglich 150 Beschäftigten bei der AUA-Tochter Tyrolean Airways Technik (TAT). "Die KV-Einkommen und die Ist-Löhne werden rückwirkend mit 1. Jänner 2016 um durchschnittlich 1,75 Prozent angehoben", teilte die Gewerkschaft vida am Freitag mit.

2017 bekommen die Beschäftigten auch eine Einmalzahlung von 186 Euro in Form von Gutscheinen, zudem wurde ein Essenszuschuss vereinbart. Job-Einsteiger sollen künftig einen Mindestlohn von 1.700 Euro bekommen. "Uns ist es auch gelungen, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit den gleichen Rechten ausgestattet werden wie ihre heterosexuellen Kolleginnen und Kollegen. Bei Verpartnerungen gibt es ab sofort also ebenfalls freie Tage", so Johannes Schwarcz, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft vida.

"Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer haben wir konstruktive Verhandlungen geführt und bewiesen, dass wir mit einer funktionierenden Sozialpartnerschaft trag- und zukunftsfähige Ergebnisse für Unternehmen und Beschäftigte erreichen können", lobt Schwarcz die Sozialpartnerschaft.

Bei der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (AUA) laufen die KV-Gespräche für knapp 4.000 Beschäftigte noch. Dort will die Arbeitnehmerseite "ein anständiges Stück vom Gewinnkuchen" aushandeln, ein schneller Abschluss ist aber nicht in Sicht. Auch bei Eurowings Europe, die ebenfalls zum Kranich-Konzern gehört, hat diese Woche ein "Annäherungsgespräch" stattgefunden. Die Verhandlungen über einen Kollektivvertrag für die in Österreich stationierten Eurowings-Mitarbeiter waren vor einigen Wochen geplatzt. Am 21. November sollen die Verhandlungen nun wieder aufgenommen werden.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne