Neuer Frequenzbereich wird für Mobilfunk frei

Durch die Digitalisierung des Rundfunks wird in den nächsten Jahren ein weiteres Frequenzband für den Mobilfunk frei. Der Frequenzbereich zwischen 694-790 MHz ist derzeit noch für die Nutzung durch den Rundfunk reserviert, berichtet das Infrastrukturministerium. Das sogenannte 700 MHz Frequenzband wird daher ab dem Jahr 2020 für den Mobilfunk zur Verfügung stehen.

"Durch die Digitalisierung brauchen wir im Rundfunkbereich in den kommenden Jahren - für den gleichen Versorgungsgrad - weniger Bandbreite als heute. Deshalb setzen wir diese Frequenzen zukünftig im Mobilfunkbereich ein und stärken damit die Breitbandversorgung in Österreich", erklärte Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) in einer Aussendung am Freitag.

Die internationalen Entwicklungen gingen nicht zuletzt auf Betreiben der EU-Kommission zur Umsetzung der Digitalen Agenda in Richtung einer Neuwidmung des 700 MHz Frequenzbandes. Also habe sich das Ministerium frühzeitig zu einer klaren Positionierung entschlossen. Stöger verwies auf die damit hergestellte Planungssicherheit, der Ministerrat habe schon zugestimmt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen