Neuer Daimler-Großaktionär: Keine Pläne für weitere Zukäufe

Stuttgart (APA/Reuters) - Der neue Daimler-Großaktionär Li Shufu will zunächst keine weiteren Anteile an Autoherstellern erwerben. "Derzeit haben wir keinerlei Pläne für weitere Zukäufe", sagte Li der "Bild am Sonntag" laut Vorausbericht. "Wir konzentrieren uns in nächster Zeit auf die Entwicklung der bestehenden Beteiligungen."

Auf die Frage, woher er die 7,5 Milliarden Euro für den Daimler-Einstieg habe, sagte der Geschäftsmann: "Ein Teil kommt direkt aus meinem Geldbeutel, ein anderer wurde über ausländische Banken finanziert." Vom chinesischen Staat komme kein Cent. Auch habe er die chinesische Regierung nicht im Voraus um Erlaubnis für den Daimler-Einstieg gefragt.

Vor rund einer Woche war bekanntgeworden, dass der Haupteigner des chinesischen Autokonzerns Geely überraschend mit knapp zehn Prozent bei Daimler eingestiegen ist. Inzwischen wurden aus der deutschen Politik Forderungen nach schärferen Meldepflichten bei Firmenkäufen laut.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen