Neuer Billigtarif bei AUA und Lufthansa-Konzern: Fliegen ohne Gepäck

Wien (APA) - Austrian Airlines (AUA), Swiss und der Mutterkonzern Lufthansa führen im Europa-Verkehr einen neuen Billigtarif namens "Light" ein. Ein Koffer muss in dieser Buchungsklasse ab Herbst extra bezahlt werden. Der neue Tarif soll günstiger als die bisherigen "redtickets" sein. "Viele fliegen schon jetzt nur mit Handgepäck", sagte AUA-Vertriebsvorstand Andreas Otto am Donnerstag in Wien zu Journalisten.

Die AUA spricht von einem "neuen Tarif für Schnäppchenjäger", die Passagiere bekämen mehr Wahlfreiheit und könnten Zusatzleistungen dazu buchen. Die Economy Class wird in drei Tarifklassen aufgesplittet: Die Passagiere müssen sich auf Flügen innerhalb Europas ab Herbst für "Light", "Classic" oder "Flex" entscheiden. Der Verkauf soll im Sommer starten.

Wegen des massiven Preiskampfes mit Billigfliegern innerhalb Europas hat die AUA schon länger darüber nachgedacht, für aufgegebene Gepäckstücke extra Geld zu verlangen. Auch Air Berlin und Niki krempeln derzeit ihr Tarifkonzept um, ab Mai gibt es einen neuen oneway-Tarif "JustFly" ohne Freigepäck.

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

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Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

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Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus