Neuer Billigtarif bei AUA und Lufthansa-Konzern: Fliegen ohne Gepäck

Wien (APA) - Austrian Airlines (AUA), Swiss und der Mutterkonzern Lufthansa führen im Europa-Verkehr einen neuen Billigtarif namens "Light" ein. Ein Koffer muss in dieser Buchungsklasse ab Herbst extra bezahlt werden. Der neue Tarif soll günstiger als die bisherigen "redtickets" sein. "Viele fliegen schon jetzt nur mit Handgepäck", sagte AUA-Vertriebsvorstand Andreas Otto am Donnerstag in Wien zu Journalisten.

Die AUA spricht von einem "neuen Tarif für Schnäppchenjäger", die Passagiere bekämen mehr Wahlfreiheit und könnten Zusatzleistungen dazu buchen. Die Economy Class wird in drei Tarifklassen aufgesplittet: Die Passagiere müssen sich auf Flügen innerhalb Europas ab Herbst für "Light", "Classic" oder "Flex" entscheiden. Der Verkauf soll im Sommer starten.

Wegen des massiven Preiskampfes mit Billigfliegern innerhalb Europas hat die AUA schon länger darüber nachgedacht, für aufgegebene Gepäckstücke extra Geld zu verlangen. Auch Air Berlin und Niki krempeln derzeit ihr Tarifkonzept um, ab Mai gibt es einen neuen oneway-Tarif "JustFly" ohne Freigepäck.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern