Neuer AUA-Chef stellt Langstrecken auf den Prüfstand

Wien - Der neue AUA-Chef Kay Kratky stellt alle Langstrecken auf den Prüfstand. Er habe eine Liste über die Profitabilität der einzelnen Fernflüge verlangt, heißt es aus dem Management. Ob nach Dubai wie kolportiert auch Delhi eingestellt wird, ist aber noch nicht entscheiden. Andere Langstrecken könnten ausgedünnt werden. An der grundsätzlichen Langstrecken-Expansion will Kratky aber festhalten.

Als Drehkreuz-Manager der AUA-Mutter Lufthansa in Frankfurt hatte sich Kratky 2011 ebenfalls eine solche Liste vorlegen lassen, daraufhin wurden binnen kurzer Zeit fünf Langstreckendestinationen gestrichen. Bei der Austrian Airlines gehe es darum, die Profitabilität der Langstrecke zu optimieren, heißt es zur Begründung. Im April 2016 kommt mit Shanghai ein neues AUA-Flugziel in China dazu. Da die Flotte nicht aufgestockt wird, ist noch unklar, wie die Strecke bedient werden soll.

Die AUA setzte unter Kratkys Vorgänger Jaan Albrecht auf eine Expansion vor allem in Nordamerika. Nach Chicago und Newark nimmt die AUA mit Miami diesen Oktober die nächste US-Destination auf. Mit Mauritius und Colombo auf Sri Lanka gibt im heurigen Winterflugplan auch zwei neue rein touristische Langstrecken. Ab November fliegt die AUA zudem einmal pro Woche nach Marrakesch in Marokko. Im Gegenzug wurden wegen der schwachen russischen Nachfrage die Flüge nach St. Petersburg und Rostov gestrichen.

Insgesamt fliegt die AUA im Winterflugplan, der von 25. Oktober 2015 bis 27. März 2016 gilt, 81 Flugziele in Europa, 12 Fernziele in Asien und Nordamerika sowie 4 Destinationen im Nahen Osten und 5 Destinationen in Afrika an. Der gesamte Lufthansa-Konzern kommt diesen Winter auf 261 Ziele in 101 Ländern.

Berlin/Leibnitz (APA) - Das südsteirische IT-Unternehmen "Boom Software" wird künftig rollendes Material der Deutschen Bahn (DB) bei Störfällen in die nächste geeignete Werkstatt lotsen. Eine entsprechende Kooperation über acht Jahre wurde am Freitag bei der Berliner Bahnzulieferer-Messe "InnoTrans" bekanntgegeben. Dies soll zu weniger Verschleiß und zu einer Kostenersparnis beitragen, hieß es in einer Aussendung.
 

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Steirische Software lenkt Loks der Deutschen Bahn in Werkstätten

Brüssel (APA) - Österreich ist Spitzenreiter beim Anteil der erneuerbaren Energiequellen im Strombereich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag kam die Alpenrepublik 2016 auf 72,6 Prozent und lag damit vor Schweden (64,9 Prozent) sowie Portugal (54,1 Prozent). Der EU-Durchschnitt lag lediglich bei 29,6 Prozent. Schlusslicht in diesem Bereich war Malta mit nur 5,6 Prozent.
 

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Strom aus Erneuerbaren: Österreich mit höchstem Anteil in EU

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig