Neuer Anlauf der USA im Kampf gegen Steuerflucht

Washington - Die US-Regierung unternimmt einen neuen Anlauf, um die Regeln gegen Geldwäsche und Steuerflucht zu verschärfen. Vor allem soll bei Briefkastenfirmen und deren Hintermännern mehr Transparenz geschaffen werden, wie das Weiße Haus am Donnerstag (Ortszeit) ankündigte.

Zudem sollen US-Banken - wie derzeit bereits ausländische Finanzinstitutionen - gezwungen werden, weitere Daten über ihre Kunden preiszugeben.

Die USA würden damit näher an die Regelungen des internationalen automatischen Informationsaustausches rücken. "Wir sind bereit, mit dem Kongress zusammenwirken, um auf eine Linie mit den internationalen Anforderungen zu kommen", schrieb Finanzminister Jack Lew an das Parlament.

Die G-20-Finanzminister hatten bei ihrem jüngsten Treffen in Washington alle Länder aufgefordert, dem Mechanismus beizutreten. Die USA sind bisher nicht Mitglied. Entsprechende Vorstöße der US-Regierung sind bisher am Kongress gescheitert, der von den Republikanern dominiert wird. Er müsste auch dem neuen Vorschlag zustimmen. Die Regierung beklagt, dass der Kongress Steuerabkommen etwa mit der Schweiz und Luxemburg seit Jahren auf Eis liegen lässt.

Die USA stehen international wegen mehrerer Steueroasen auf eigenem Territorium in der Kritik. Häufig kritisiert wird etwa der US-Staat Delaware an der Ostküste. Europäische Steueranwälte werben mit Steuersparmodellen über Briefkastenfirmen in Delaware. Der Vorschlag der Regierung beinhaltet, dass die Eigner von Firmen in den USA künftig auch dann eine US-Steuernummer benötigen, wenn sie Ausländer sind und nicht in den USA leben

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro