Neuer Ärger um griechische Finanzen - Tsipras reist nach Paris

Bei den endlosen Verhandlungen über die griechischen Finanzen droht eine neue Krise zwischen Athen und seinen Gläubigern. Nach dem ergebnislosen Ende einer weiteren Verhandlungsrunde in Athen reist der griechische Regierungschef Alexis Tsipras am Mittwoch außerplanmäßig nach Paris zu einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande.

Am Donnerstag wird sich Tsipras mit dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz in Straßburg treffen. Danach werde Tsipras in Brüssel vor die Presse treten, verlautete aus dem Büro der Regierungschefs in Athen.

Ursprünglich war der Abschluss der Kreditverhandlungen mit den Gläubigern für Herbst 2015 vorgesehen gewesen. Athen will nach dem erneuten Scheitern der Gespräche bald im Alleingang - ohne Zustimmung der Gläubiger - zwei Gesetze zur Pensionskürzung und zu neuen Steuern dem Parlament vorlegen. Dies teilte Finanzminister Euklid Tsakalotos mit. Athen sei aber bereit, Anmerkungen der Gläubiger in die Gesetze aufzunehmen, hieß es.

Differenzen gibt es darüber, welche Maßnahmen zu Einsparungen in Höhe von 5,4 Mrd. Euro führen könnten. Ohne eine Einigung der Gläubiger mit der Regierung in Athen kann kein frisches Geld in die griechische Staatskasse fließen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor