Neue Vorwürfe gegen in USA inhaftierten russischen Hacker

Seattle (APA/AFP) - Die Justizbehörden in den USA haben ihre Vorwürfe gegen den 30-jährigen Russen Roman Walerjewisch Selesnjow ausgeweitet, der im Juli unter dem Verdacht eines groß angelegten Internet-Datenklaus festgenommen worden war. Er soll sich laut den Behörden in einem weiteren eingeleiteten Verfahren nun auch wegen des Diebstahls von zwei Millionen Kreditkartennummern rechtfertigen.

Seattle. Die Justizbehörden in den USA haben ihre Vorwürfe gegen den 30-jährigen Russen Roman Walerjewisch Selesnjow ausgeweitet, der im Juli unter dem Verdacht eines groß angelegten Internet-Datenklaus festgenommen worden war. Selesnjow soll sich laut den Behörden in einem am Donnerstag (Ortszeit) eingeleiteten Verfahren nun auch wegen des Diebstahls von zwei Millionen Kreditkartennummern rechtfertigen.

Selesnjow ist der Sohn des ultranationalistischen russischen Abgeordneten Valeri Selesjnow. Die US-Behörden nahmen den 30-Jährigen auf den Malediven fest und brachten ihn auf die Pazifik-Insel Guam, wo ihm die ursprüngliche Anklage verlesen wurde. Der Prozess gegen Selesnjow soll am 3. November beginnen.

Die Klagevertretung geht davon aus, dass der Internet-Hacker zwischen Oktober 2009 und Oktober 2013 die Informatik-Systeme der großen US-Supermarktketten knackte und so die Kreditkartennummern in seinen Besitz brachte. Mit den gestohlenen Daten betrieb Selesnjow demnach einen weltumspannenden Handel. Er ist in der Szene unter dem Kürzel "Track2" bekannt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro