Neue Strafzölle im Handelsstreit zwischen USA und China in Kraft

Washington (APA/AFP) - Im Handelskonflikt zwischen USA und China treten heute weitere Zölle in Kraft. Die Strafzölle der USA sehen Aufschläge auf Güter aus China im Wert von 16 Mrd. Dollar (14 Mrd. Euro) vor. Sie sind Teil eines Strafzollpakets von 50 Mrd. Dollar, von denen Zölle auf Waren im Wert von 34 Mrd. Dollar bereits Anfang Juli verhängt worden waren. China hatte Gegenmaßnahmen im gleichen Umfang angekündigt.

Die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt befinden sich seit Monaten in einem Handelsstreit, der weltweit die Furcht vor einem globalen Konjunktureinbruch schürte. Die USA werfen China unter anderem Diebstahl geistigen Eigentums vor, Präsident Donald Trump stört sich zudem am seiner Auffassung nach zu hohen Defizit der USA im Handel mit China. Parallel zu den neuen Zöllen finden derzeit in Washington zum ersten Mal seit Juni formelle Gespräche beider Seiten über den Handelsstreit statt. China äußerte sich im Vorfeld optimistisch, Trump dämpfte aber die Erwartungen.

München (APA/dpa) - Der deutsche Onlinehändler Zooplus schwächelt ein wenig auf seinem Wachstumskurs. Die Zahl der Neukunden steigt beim Anbieter für Heimtierbedarf nicht mehr so stark, und auch der Umsatz legte im Sommer nicht mehr so deutlich zu wie zuvor. Vorstandschef Cornelius Patt sah darin aber keinen Grund, von seinen Erwartungen für 2018 abzurücken.
 

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Wachstumstempo des Tierbedarfshändlers Zooplus lässt nach

Wien/Brüssel (APA) - Österreich bereitet sich auf ein Scheitern der Brexit-Verhandlungen vor. "Natürlich sind wir vorbereitet", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch im EU-Hauptausschuss des Nationalrats im Vorfeld des EU-Gipfels. Er werde aber keine Details verraten, um nicht Unsicherheiten zu erhöhen. "Es gilt vorbereitet zu sein, aber es gilt das nicht breitzutreten."
 

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Brexit - Österreich bereitet sich auf No-Deal-Szenario vor

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Opel kann die Betrugsermittlungen im Dieselskandal möglicherweise gelassen abwarten. Das im August 2017 vom französischen PSA-Konzern übernommene Unternehmen sieht den Alteigentümer General Motors in der Haftung für etwaige Manipulationen an der Abgasreinigung.
 

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Opel: Mögliche Dieselkosten kämen auf General Motors zu