Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.

Im ersten Schritt haben die ÖBB acht neunteilige Züge für den Tagverkehr und 13 siebenteilige Züge für den Nachtverkehr abgerufen. Dieser Auftrag hat laut ÖBB-Mitteilung vom Juli einen Wert von 375 Mio. Euro. Die Tagzüge mit je 520 Sitzplätzen sind als Niederflurwagen mit großen Türen für den schnellen Ein- und Ausstieg optimiert, die Nachtzüge bieten neben 100 Sitz- auch 160 Schlafplätze. Die ÖBB haben zuletzt von der Deutschen Bahn Strecken für den Nachtzugverkehr übernommen und bauen diesen aus.

Die Züge sind für den Einsatz in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien ausgestattet und können bei Bedarf für eine Verwendung in Slowenien, Kroatien, Ungarn, Tschechien, Slowakei und Polen nachgerüstet werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte