Neue Regeln am Rohstoffmarkt für US-Banken

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank (Fed) will ins Zwielicht geratene Geschäfte von Banken mit Metallen und anderen Rohstoffen bald neu regeln. Die überarbeiteten Vorschriften für Finanzhäuser sollen im ersten Quartal 2015 kommen, wie der Fed-Vertreter Daniel Tarullo am Freitag vor einem Senatsausschuss ankündigte.

Die Notenbank sei dabei, eine sorgfältige und umfassende Güterabwägung vorzunehmen. Dabei gehe es darum, "Kosten und Nutzen des Engagements der Finanzinstitute" in diesem Sektor einzuordnen, so der Notenbanker. Hintergrund ist ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht, in dem Banken der Preismanipulation im direkten Handel mit Rohstoffen beschuldigt werden. Eine zentrale Rolle soll dabei die Lagerung von Stoffen wie Aluminium spielen.

Goldman Sachs hat sich bereits vor dem US-Parlamentsausschuss gegen den Vorwurf zweifelhafter Geschäfte auf Rohstoffmärkten zur Wehr gesetzt. Das US-Finanzhaus ist eine der wenigen internationalen Großbanken, die sich noch nicht aus dem direkten Handel mit Rohstoffen zurückgezogen haben. Inzwischen treibt aber auch Goldman einen Verkauf seiner Metalllager-Sparte Metro International voran. Die Tochter war zuletzt ins Visier der Behörden geraten. Zugleich ist sie mit einer Reihe von Klagen vor Gericht konfrontiert. Unter anderem hatten Unternehmen wie der Dosengetränke-Riese Coca-Cola Metro vorgeworfen, den Wettbewerb im Aluminium-Handel zu verzerren.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"