Neue Regeln am Rohstoffmarkt für US-Banken

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank (Fed) will ins Zwielicht geratene Geschäfte von Banken mit Metallen und anderen Rohstoffen bald neu regeln. Die überarbeiteten Vorschriften für Finanzhäuser sollen im ersten Quartal 2015 kommen, wie der Fed-Vertreter Daniel Tarullo am Freitag vor einem Senatsausschuss ankündigte.

Die Notenbank sei dabei, eine sorgfältige und umfassende Güterabwägung vorzunehmen. Dabei gehe es darum, "Kosten und Nutzen des Engagements der Finanzinstitute" in diesem Sektor einzuordnen, so der Notenbanker. Hintergrund ist ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht, in dem Banken der Preismanipulation im direkten Handel mit Rohstoffen beschuldigt werden. Eine zentrale Rolle soll dabei die Lagerung von Stoffen wie Aluminium spielen.

Goldman Sachs hat sich bereits vor dem US-Parlamentsausschuss gegen den Vorwurf zweifelhafter Geschäfte auf Rohstoffmärkten zur Wehr gesetzt. Das US-Finanzhaus ist eine der wenigen internationalen Großbanken, die sich noch nicht aus dem direkten Handel mit Rohstoffen zurückgezogen haben. Inzwischen treibt aber auch Goldman einen Verkauf seiner Metalllager-Sparte Metro International voran. Die Tochter war zuletzt ins Visier der Behörden geraten. Zugleich ist sie mit einer Reihe von Klagen vor Gericht konfrontiert. Unter anderem hatten Unternehmen wie der Dosengetränke-Riese Coca-Cola Metro vorgeworfen, den Wettbewerb im Aluminium-Handel zu verzerren.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse