Neue Regeln am Rohstoffmarkt für US-Banken

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank (Fed) will ins Zwielicht geratene Geschäfte von Banken mit Metallen und anderen Rohstoffen bald neu regeln. Die überarbeiteten Vorschriften für Finanzhäuser sollen im ersten Quartal 2015 kommen, wie der Fed-Vertreter Daniel Tarullo am Freitag vor einem Senatsausschuss ankündigte.

Die Notenbank sei dabei, eine sorgfältige und umfassende Güterabwägung vorzunehmen. Dabei gehe es darum, "Kosten und Nutzen des Engagements der Finanzinstitute" in diesem Sektor einzuordnen, so der Notenbanker. Hintergrund ist ein am Mittwoch veröffentlichter Bericht, in dem Banken der Preismanipulation im direkten Handel mit Rohstoffen beschuldigt werden. Eine zentrale Rolle soll dabei die Lagerung von Stoffen wie Aluminium spielen.

Goldman Sachs hat sich bereits vor dem US-Parlamentsausschuss gegen den Vorwurf zweifelhafter Geschäfte auf Rohstoffmärkten zur Wehr gesetzt. Das US-Finanzhaus ist eine der wenigen internationalen Großbanken, die sich noch nicht aus dem direkten Handel mit Rohstoffen zurückgezogen haben. Inzwischen treibt aber auch Goldman einen Verkauf seiner Metalllager-Sparte Metro International voran. Die Tochter war zuletzt ins Visier der Behörden geraten. Zugleich ist sie mit einer Reihe von Klagen vor Gericht konfrontiert. Unter anderem hatten Unternehmen wie der Dosengetränke-Riese Coca-Cola Metro vorgeworfen, den Wettbewerb im Aluminium-Handel zu verzerren.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte