Neue Regeln für Banken sollen Vertrauen in Libor wiederherstellen

London - Nach dem Skandal um Zinsmanipulationen müssen sich die Banken auf schärfere Vorgaben einstellen. Entsprechende Vorschläge legte die für die Überwachung des Referenzzinssatzes Libor zuständige Einrichtung ICE Benchmark Administration (IBA) am Freitag vor. Sie präsentierte einen Fahrplan, der das Vertrauen in die Ermittlung des Libor wiederherstellen soll.

Strengere und klarere Regeln sollten auch die Risiken für die Banken verringern, erklärte IBA-Präsident Finbarr Hutcheson.

Weltweit müssen Geldhäuser bisher Strafen über insgesamt 20 Mrd. Dollar (17,7 Mrd. Euro) zahlen, weil sie den Libor zu manipulieren versucht haben sollen.

Händlern werden Absprachen vorgeworfen, um Handelsgewinne einzustreichen. An derartigen Zinssätzen hängen Geschäfte in einem Volumen von hunderten Billionen Dollar pro Tag. Schon durch sehr kleine Bewegungen lassen sich hohe Gewinne erzielen.

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Wirtschaft

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der in der Koalition umstrittenen Frage technischer Diesel-Nachrüstungen eine Entscheidung bis Ende September angekündigt. "Wir müssen gucken, wie wir unter der Maßgabe der Verhältnismäßigkeit, der Notwendigkeit, möglichst Fahrverbote zu vermeiden, eine vernünftige Lösung finden Ende September", sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin.
 

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Merkel: Bis Ende September Entscheidung zu Diesel-Umrüstungen

Brüssel (APA) - Auch der deutsche Staatsminister Michael Roth hält ein No-Deal-Szenario beim Brexit für möglich. "Wir können derzeit nichts ausschließen", betonte er vor dem Brexit-Rat am Freitag in Brüssel. Der Brexit zeige "auf dramatische Weise, dass der Austritt aus der EU kein einziges Problem" löse. Immerhin liege nun ein Vorschlag Londons vor, "auf den wir sehr lange gewartet haben", so Roth.
 

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Brexit - Deutscher Staatsminister Roth: Auch No-Deal-Szenario möglich