Neue Regeln für Banken sollen Vertrauen in Libor wiederherstellen

London - Nach dem Skandal um Zinsmanipulationen müssen sich die Banken auf schärfere Vorgaben einstellen. Entsprechende Vorschläge legte die für die Überwachung des Referenzzinssatzes Libor zuständige Einrichtung ICE Benchmark Administration (IBA) am Freitag vor. Sie präsentierte einen Fahrplan, der das Vertrauen in die Ermittlung des Libor wiederherstellen soll.

Strengere und klarere Regeln sollten auch die Risiken für die Banken verringern, erklärte IBA-Präsident Finbarr Hutcheson.

Weltweit müssen Geldhäuser bisher Strafen über insgesamt 20 Mrd. Dollar (17,7 Mrd. Euro) zahlen, weil sie den Libor zu manipulieren versucht haben sollen.

Händlern werden Absprachen vorgeworfen, um Handelsgewinne einzustreichen. An derartigen Zinssätzen hängen Geschäfte in einem Volumen von hunderten Billionen Dollar pro Tag. Schon durch sehr kleine Bewegungen lassen sich hohe Gewinne erzielen.

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