Neue Medikamente geben Johnson & Johnson Umsatzschub

New York/Frankfurt, 14. Okt (Reuters) - Neue Medikamente schieben das Geschäft des Pharma- und Konsumgüterkonzerns Johnson & Johnson kräftig an. Der Gewinn sei im dritten Quartal um rund 60 Prozent auf 4,8 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das auch durch Pflegeprodukte wie Penaten-Creme und Listerine-Mundwasser bekannte US-Unternehmen am Dienstag mit. Der Umsatz wuchs von Juli bis September um fünf Prozent auf 18,5 Milliarden Dollar. Unter anderem die Nachfrage nach dem neuen Hepatitis-C-Mittel Olysio trug dazu bei. Mit ihm nahm Johnson & Johnson weltweit 796 Millionen Dollar ein. Das Management hob daraufhin sein Gewinnziel für das Gesamtjahr an.

Johnson & Johnson arbeitet mit Bayer bei dem Thrombosemittel Xarelto zusammen. Die Amerikaner haben die US-Rechte an dem Gerinnungshemmer, der aktuell das wichtigste Präparat der Pharmasparte des Leverkusener Konzerns ist. Im dritten Quartal erzielte Johnson & Johnson mit Xarelto 414 Millionen Dollar Umsatz - ein Plus von 68,3 Prozent binnen Jahresfrist. Bayer berichtet am 30. Oktober über das dritte Quartal.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro