Neue Korruptionsvorwürfe gegen israelischen Innenminister Deri

Jerusalem - Gegen den israelischen Innenminister Aryeh (Arie) Deri sind neue Korruptionsermittlungen eingeleitet worden. Der 57-Jährige, der wegen Bestechung bereits vorbestraft ist, gab dies am Mittwoch selbst bekannt. Im Kurznachrichtendienst Twitter erklärte er, er habe um die Aufhebung einer Nachrichtensperre gebeten und sei bereit, "alle Fragen zu beantworten".

Nähere Angaben zu den Vorwürfen gegen Deri wurden zunächst nicht bekannt. Deri ist seit Jänner Innenminister, nachdem der Vorgänger wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung zurückgetreten war. Der Vorsitzende der ultraorthodoxen Shas-Partei war im Jahr 2000 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem er überführt wurde, in seiner früheren Amtszeit als Innenminister (1988 bis 1993) Bestechungsgelder angenommen zu haben.

Nach zwei Jahren wurde Deri "wegen guter Führung" entlassen und setzte 2013 seine politische Laufbahn fort. Seine erneute Berufung zum Innenminister war wegen seiner Vorbestrafung umstritten.

Deris Shas-Partei ist mit sieben Abgeordneten eine wichtige Stütze der Regierungskoalition von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, die in der Knesset nur über eine Stimme Mehrheit verfügt.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch