Neue Korruptionsvorwürfe gegen israelischen Innenminister Deri

Jerusalem - Gegen den israelischen Innenminister Aryeh (Arie) Deri sind neue Korruptionsermittlungen eingeleitet worden. Der 57-Jährige, der wegen Bestechung bereits vorbestraft ist, gab dies am Mittwoch selbst bekannt. Im Kurznachrichtendienst Twitter erklärte er, er habe um die Aufhebung einer Nachrichtensperre gebeten und sei bereit, "alle Fragen zu beantworten".

Nähere Angaben zu den Vorwürfen gegen Deri wurden zunächst nicht bekannt. Deri ist seit Jänner Innenminister, nachdem der Vorgänger wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung zurückgetreten war. Der Vorsitzende der ultraorthodoxen Shas-Partei war im Jahr 2000 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem er überführt wurde, in seiner früheren Amtszeit als Innenminister (1988 bis 1993) Bestechungsgelder angenommen zu haben.

Nach zwei Jahren wurde Deri "wegen guter Führung" entlassen und setzte 2013 seine politische Laufbahn fort. Seine erneute Berufung zum Innenminister war wegen seiner Vorbestrafung umstritten.

Deris Shas-Partei ist mit sieben Abgeordneten eine wichtige Stütze der Regierungskoalition von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, die in der Knesset nur über eine Stimme Mehrheit verfügt.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein