Neue Innovationslehrgänge sollen Hochschulwissen in Betriebe bringen

Wissenschaftsminister Vizekanzler Reinhold Mitterlehner

Wissenschaftsminister Vizekanzler Reinhold Mitterlehner

Vier neue Innovationslehrgänge sollen Hochschulwissen in Unternehmen bringen. Im Rahmen des Programms "Forschungskompetenzen für die Wirtschaft" wurden diese vier von Hochschulen in Wien und der Steiermark konzipierten Lehrgänge von einer internationalen Jury empfohlen. Sie werden vom Wissenschaftsministerium mit 3,4 Mio. Euro gefördert, teilte das Ressort am Montag mit.

Die auf Unternehmen ausgerichteten Schulungsmaßnahmen mit Experten aus Universitäten und Fachhochschulen (FH) sind für die Firmen kostenlos. Mit den maßgeschneiderten Qualifizierungsmaßnahmen sollen die fachliche Kompetenz von Fach- und Führungskräfte sowie die Innovationskraft der jeweiligen Betriebe erhöht und damit der Wirtschaftsstandort gestärkt werden, so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Die Hochschulen könnten damit neue Bildungsangebote entwickeln und sich neue Geschäftsfelder erschließen, betont man seitens der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, die das Programm abwickelt.

Mit dem Lehrgang "Digi Trans 4.0" will das Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme der Technischen Universität Wien die Unternehmen schrittweise in das Zeitalter von Industrie 4.0 führen. Der Innovationslehrgang "Bioraffinerie" des Instituts für Umweltbiologie der Universität für Bodenkultur Wien soll die Entwicklung mikrobiologischer Bioraffineriekonzepte unterstützen.

Kompetenzen im Bereich dezentraler erneuerbarer Energiesysteme in besiedelten Gebieten können Teilnehmer des Lehrgangs "smart(D)ER" der FH Technikum Wien erweitern. Ziel des Innovationslehrgangs "TUSI Bau und Betrieb" der Montanuniversität Leoben ist es, durch innovative Technologien und Prozesse in Planung, Ausführung und Betrieb die Sicherheit in Tunneln zu erhöhen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte