Neue Hoffnung für Kettcar-Hersteller Kettler

Ense (APA/dpa) - Neue Hoffnung für den von der Schließung bedrohten Kettcar-Hersteller Kettler: In letzter Minute ist es dem Unternehmen am Freitag gelungen, eine Zwischenfinanzierung von der Heinz-Kettler-Stiftung zu erhalten. Damit kann das Unternehmen die Suche nach potenziellen Investoren fortsetzen.

"Ich würde mir wünschen, dass wir in den kommenden Wochen den neuen Gesellschafter der Kettler GmbH bekanntgeben können", sagte Kettler-Geschäftsführer Olaf Bierhoff in Ense-Parsit.

Der Durchbruch konnte nach Unternehmensangaben erzielt werden, nachdem die Stiftungsaufsicht das Kuratorium und einen Vorstand der Stiftung, die sich einer Einigung bis dahin verweigert hatten, abberufen hatte. Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart zeigte sich erfreut über die Entwicklung. "Ich hoffe, dass es jetzt sehr zeitnah zu einer Übernahme des Gesamtunternehmens und nach vielen Jahren der Ungewissheit zu einer verlässlichen Zukunft für die Beschäftigen kommt." Er danke ausdrücklich der Stiftungsaufsicht für ihren Einsatz.

Kettler hatte bereits im Juli einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung gestellt. Ziel war eine Neuausrichtung mithilfe eines Luxemburger Investors. Der Investor warf allerdings das Handtuch, als die Stiftung nicht bereit war, seine Forderungen zu erfüllen. Danach spitzte sich die Situation weiter zu. Anfang der Woche hatte das Unternehmen gewarnt, es müsse an diesem Freitag den Geschäftsbetrieb einstellen, wenn es keine Zwischenfinanzierung erhalte. Die rund 720 Mitarbeiter würden dann entlassen. Dennoch zögerte die Stiftung, dem Unternehmen unter die Arme zu greifen.

Von der Stiftung war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern