Neue Hoffnung für Eurofighter-Deal mit Indien

Neu-Delhi - In die Gespräche über einen indischen Milliarden-Auftrag für 126 Kampfflugzeuge kommt möglicherweise noch einmal Bewegung. Außenminister Frank-Walter Steinmeier verwies am Montag bei einem Besuch in Neu-Delhi darauf, dass immer noch verhandelt werde. Damit ist Eurofighter weiterhin im Spiel um den 7,6 Milliarden Euro schweren Auftrag, einen der größten Rüstungsdeals überhaupt.

Indien hatte sich 2012 gegen den Eurofighter und für das französische Konkurrenz-Modell Rafale entschieden. In den vergangenen Wochen hatte es mehrfach Berichte gegeben, dass das Geschäft mit dem französischen Hersteller Dassault noch nicht perfekt sei. Steinmeier sagte dazu nach einem Treffen mit Indiens neuem Premierminister Narendra Modi: "Es liegen den Indern zwei Angebote vor. Die müssen die Inder prüfen und entscheiden, welches das für sie bessere ist." In seinem etwa halbstündigen Gespräch mit Modi habe das Thema jedoch keine Rolle gespielt.

Der indischen Zeitung "The Hindu" hatte er zuvor schon gesagt: "Wir sind der Meinung, dass das Eurofighter-Konsortium ein gutes Angebot gemacht hat, und wir unterstützen es." An dem Konsortium sind vier Nationen beteiligt, neben Deutschland auch Großbritannien, Spanien und Italien.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte