Neue Führung für Zürcher Kantonalbank in Österreich

Salzburg/Wien/Zürich - In der Zürcher Kantonalbank Österreich AG kommt es mit 1. Juni zum Wechsel an der Spitze. Lucien J. Berlinger (47) löst Adrian Köhler als Vorstandsvorsitzender ab, Köhler kehrt ins Schweizer Stammhaus zurück. Der Führungswechsel sei langfristig geplant gewesen, teilte die Bank am Montag in einer Aussendung mit.

Berlinger ist seit mehr als zehn Jahren in der Zürcher Kantonalbank in Zürich tätig, zuletzt war er Leiter des Privatkunden-Bereichs Ausland und Leiter für Markt Management Private Banking International. Die österreichische Tochter der drittgrößten Schweizer Bank beschäftigt an den beiden Standorten in Salzburg und Wien derzeit 75 Mitarbeiter und ist auf Private Banking spezialisiert. Im Vorjahr wurde das betreute Kundenvolumen um 15 Prozent auf rund 1,3 Milliarden Euro gesteigert. Ziel ist es, das bisherige Wachstum fortzusetzen und bis 2020 die Zwei-Milliarden-Grenze zu erreichen.

Die Vermögensverwaltungsquote der Zürcher Kantonalbank Österreich AG beträgt eigenen Angaben zufolge 60 Prozent. Obwohl das Zinsergebnis aufgrund des Marktumfeldes deutlich zurückgegangen ist, seien die Betriebserträge im Vorjahr um zehn Prozent gewachsen. Das Betriebsergebnis, das 2014 im Rahmen des langfristigen Business Plans noch negativ war, hat sich um rund 30 Prozent verbessert und soll ab 2016 ins Positive drehen.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs