Neue EU-Sanktionen gegen Separatisten in der Ost-Ukraine beschlossen

Brüssel - Die EU hat am Freitag wie angekündigt neue Sanktionen gegen pro-russische Separatisten in der Ost-Ukraine beschlossen. 13 Personen und fünf Unternehmen, die für Handlungen gegen die territoriale Unversehrtheit des Landes verantwortlich seien, seien auf die Sanktionsliste gesetzt worden, teilte der EU-Rat mit.

Die EU-Außenminister hatten bereits am 17. November beschlossen, Separatisten zu bestrafen, die für die Durchführung der umstrittenen Wahlen in der Ostukraine Anfang November verantwortlich waren. Bereits gestern war aus Botschafterkreisen verlautet, dass die Sanktionen nur noch im schriftlichen Verfahren zwischen den Hauptstädten bestätigt werden müssten. Die Namen werden am morgigen Samstag im EU-Amtsblatt veröffentlicht, sobald der Beschluss in Kraft tritt.

Die sanktionierten Personen dürfen nicht in die EU einreisen, ihr Vermögen in der EU wird eingefroren. Mit Unternehmen auf der Sanktionsliste dürfen europäische Firmen keine Geschäfte machen.

Im Zuge der Ukraine-Krise hat die EU somit 132 Personen und 28 Unternehmen aus Russland und der Ukraine sanktioniert. Gegen Russland hat die EU zudem wirtschaftliche Sanktionen verhängt, die vor allem auf russische Banken und Rüstungsfirmen zielen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen