Neue EU-Sanktionen gegen Separatisten in der Ost-Ukraine beschlossen

Brüssel - Die EU hat am Freitag wie angekündigt neue Sanktionen gegen pro-russische Separatisten in der Ost-Ukraine beschlossen. 13 Personen und fünf Unternehmen, die für Handlungen gegen die territoriale Unversehrtheit des Landes verantwortlich seien, seien auf die Sanktionsliste gesetzt worden, teilte der EU-Rat mit.

Die EU-Außenminister hatten bereits am 17. November beschlossen, Separatisten zu bestrafen, die für die Durchführung der umstrittenen Wahlen in der Ostukraine Anfang November verantwortlich waren. Bereits gestern war aus Botschafterkreisen verlautet, dass die Sanktionen nur noch im schriftlichen Verfahren zwischen den Hauptstädten bestätigt werden müssten. Die Namen werden am morgigen Samstag im EU-Amtsblatt veröffentlicht, sobald der Beschluss in Kraft tritt.

Die sanktionierten Personen dürfen nicht in die EU einreisen, ihr Vermögen in der EU wird eingefroren. Mit Unternehmen auf der Sanktionsliste dürfen europäische Firmen keine Geschäfte machen.

Im Zuge der Ukraine-Krise hat die EU somit 132 Personen und 28 Unternehmen aus Russland und der Ukraine sanktioniert. Gegen Russland hat die EU zudem wirtschaftliche Sanktionen verhängt, die vor allem auf russische Banken und Rüstungsfirmen zielen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro