Neue Cloud-Kunden bescherten Adobe Gewinnsprung

Bangalore -Der US-Softwarekonzern Adobe Systems hat im ersten Quartal dank neuer Abo-Kunden mit einem Gewinnsprung überrascht. Das Nettoergebnis sei um 200 Prozent auf rund 254 Millionen Dollar (229,57 Mio. Euro) geklettert, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Der Umsatz stieg in dem Vierteljahr zu Ende 4. März um rund ein Viertel auf 1,38 Milliarden Dollar.

Dabei kamen dem Konzern, der das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop und die PDF-Dokumente-Software Acrobat Reader vertreibt, vor allem neue Angebote zu Gute. Dazu gehört das Internet-basierte Paket "Creative Cloud", zu dem Apps wie Photoshop oder InDesign gehören.

Adobe Systems aus Kalifornien hat sein Geschäftsmodell von Lizenzverkäufen auf Web-Abos umgestellt, um kontinuierlichere und damit absehbarere Einnahmen zu erzielen.

Die Adobe-Aktie sprang nachbörslich 7,5 Prozent in die Höhe. Bis zum Schlusskurs am Donnerstag hat das Papier allein in diesem Jahr rund 13 Prozent gewonnen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

Newsticker

Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

Newsticker

EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

Newsticker

Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch