Neue Billig-Tochter von russischer Aeroflot fliegt ab 1. Dezember

Die neue Billig-Tochter der staatlich kontrollierten russischen Fluglinie Aeroflot nimmt in Kürze ihren Betrieb auf. Seit Dienstag werden Tickets der Gesellschaft Pobeda ("Sieg") angeboten, die ersten Flüge sind für den 1. Dezember geplant. Das Unternehmen soll laut Aeroflot sechs Städte im europäischen Teil Russlands anfliegen, darunter Wolgograd, Perm und Jekaterinburg.

Der Name Pobeda wurde gewählt, da er "den sicheren Sieg Russlands über die Schwierigkeiten symbolisiert, mit denen sich das Land und das Volk in diesem Jahr konfrontiert sehen", wie Aeroflot-Chef Vitali Saweljow Ende Oktober erklärte. Aeroflot hatte erst Anfang August seine Billig-Airline Dobrolet nach sechs Wochen Betrieb eingestellt und dies mit den Sanktionen des Westens gegen Russland in Zusammenhang mit der Ukraine-Krise begründet. Nach dem Scheitern kündigte die Fluglinie die schnelle Gründung einer neuen Billig-Airline an.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies