Neue Air-France-Airline Joon startet am Freitag

Paris (APA/AFP) - Die französische Fluggesellschaft Air France geht am Freitag mit einer neuen Airline an den Start: Die Tochtergesellschaft Joon bietet Flüge nach Berlin und in andere europäische Städte "ab 39 Euro" pro einfache Strecke an, wie Air France mitteilte. Pro Woche sollen etwa 37 Flieger vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle nach Berlin-Tegel starten.

In Europa fliegt Joon außerdem Barcelona, Lissabon und Porto an. Auf der Langstrecke sind ab März 2018 Flüge nach Fortaleza in Brasilien und auf die Seychellen geplant. Der neue Generaldirektor Jean-Michel Mathieu nennt Joon eine Airline "zwischen einer klassischen und einer Billigfluggesellschaft". Er setzt auf "attraktive Tarife" und den "Geist eines Start-ups".

Das Bordpersonal soll jugendlich-sportlich erscheinen: mit weißen Turnschuhen und blauen T-Shirts oder Daunenwesten. Während die Piloten wie bei der Mutter Air France bezahlt werden, erhalten die neu rekrutierten Stewardessen und Stewards nur 45 Prozent des Gehalts.

Air France ist seit 2012 mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM fusioniert. Seit 2015 schreibt die lange defizitäre Airline wieder schwarze Zahlen. Sie leidet wie auch andere europäische Gesellschaften unter der Konkurrenz der Billigflieger und dem starken Wettbewerb auf wichtigen Strecken nach Nordamerika und Asien.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse