Neue Abgastests bringen laut AK auch nicht die volle Wahrheit

Wien (APA) - Die ab 1. September EU-weit für alle neuen Pkw geltenden Abgas-Messregeln WLTC bringen aus Sicht der Arbeiterkammer (AK) auch keine genaue Auskunft über Spritverbrauch und CO2-Ausstoß. Weiter werde es 20 Prozent Abweichung zwischen Messwerten und Realverbrauch geben, schätzt die AK. Die Regierung solle sich auf EU-Ebene für geringere Abweichungen und Informationspflichten der Autoindustrie einsetzen.

Abweichungen von Prospektangaben und Realverbrauch von durchschnittlich 20 Prozent seien "nicht hinnehmbar", die neuen Messregeln (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) müssten schnell bewertet und weiter verbessert werden, so AK-Verkehrsexperte Franz Greil am Freitag in einer Aussendung. Nach wie vor seien die Spritkosten eines neuen Autos für den Käufer unkalkulierbar, und auch über die Umweltbelastungen eines Neuwagens erfahre der künftige Käufer weiter zu wenig.

Zudem müsse die Autoindustrie dazu verpflichtet werden, so realistisch wie möglich zu informieren, fordert die AK. Dass dies möglich sei, zeige etwa der französische PSA-Konzern, der freiwillig realistische Messwerte im Internet anbiete.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu