Neuausrichtung bei C&A kostet - 20 Mio. allein 2018 in Österreich

Wien (APA) - Konkurrenz durch Primark, H&M und Zara haben der Modekette C&A zuletzt zugesetzt, Umsatz- sowie Marktanteilsrückgänge waren die Folge. Unter dem ehemaligen Rewe-Chef Alain Caparros wird die Kette seit einem Jahr neu aufgestellt, auch in Österreich. Neuer, heller, stylisher und mehr online lautet die Stoßrichtung. Allein in Österreich werden heuer über 20 Mio. Euro investiert.

In einem ersten Schritt werden elf der 111 heimischen Filialen erneuert, in ganz Europa sind es 181, gab C&A am Donnerstag bekannt. Für 2019 plant das Unternehmen die Modernisierung von weiteren 16 österreichischen Filialen. Innerhalb von drei Jahren soll der Umbau in allen 1.500 europäischen Filialen abgeschlossen sein.

Am heutigen Donnerstag hat C&A seine älteste Österreich-Filiale in Wien-Favoriten wiedereröffnet. Etwa 4 Mio. Euro investierte das Unternehmen in die Neugestaltung der mehr als 5.000 m2 großen Filiale. "Wir machen in den modernisierten Filialen durchschnittlich um 10 Prozent mehr Umsatz", so C&A-Österreich und -Osteuropachef Norbert Scheele.

In den vergangenen zwei Jahren hat C&A in Österreich 23 Filialen dichtgemacht. Im Geschäftsjahr 2016/17 (März 2016 bis Februar 2017) setzte der Händler hierzulande rund 421 Mio. Euro um, das Betriebsergebnis war mit 3,3 Mio. Euro negativ, geht aus dem Firmenbuch hervor. Auch unter dem Strich schrieb das Unternehmen Verluste in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017/18 wurde noch nicht veröffentlicht.

"Wir sind profitabel", wird Scheele dazu in der Tageszeitung "Presse" (Donnerstag) zitiert. "Wir haben seit 2016 unsere Marktanteile von 8,5 Prozent weg gesteigert, weil wir besser als die Branche waren." Die Hoffnung ruhe auf Click & Collect. Der Kunde bestellt online, probiert im Geschäft - und kauft dort vielleicht noch Schuhe zur Hose.

C&A ist Österreichs zweitgrößter Modehändler hinter H&M. Die Kette beschäftigt hierzulande rund 2.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen