Neu in Österreich: Japan-Bank, Spieleentwickler, Medizinforscher

2015 sind wieder Rekorde bei ausländischen Betriebsansiedlungen in Österreich aufgestellt worden. Die meisten der Neo-Investoren kamen wieder aus Deutschland. Auch prominente Asiaten haben ihre Zelte hier aufgeschlagen, wie die drittgrößte Bank Japans, die Mizuho Bank, die in Wien ihre Osteuropa-Zentrale aufgemacht hat.

In St. Veit/Glan in Kärnten hat ein führender japanischer Maschinen- und Anlagenbauer, Nittoku, 2015 ein Werk und gleichzeitig seine Europazentrale gegründet.

Ein neues Ost-Joint Venture in Wien (Robo Technologies) entwickelt Roboterspielzeug für Kinder. Wien ist auch Forschungs-und Entwicklungsstandort für das aus Deutschland kommende Medizintechnik-Unternehmen piur imaging (3D-Ultraschalldiagnostik) geworden.

Die staatliche österreichische Ansiedlungsagentur ABA Invest (Austrian Business Agency) hat nach Angaben des Wirtschaftsministeriums im abgelaufenen Jahr 297 (2014: 276) neue internationale Unternehmen angesiedelt. Das war ein Plus von knapp 8 Prozent. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sprach am Donnerstag von einem guten Zeugnis für den Standort Österreich. Im gestiegenen Vertrauen internationaler Investoren sieht er einen Ansporn für weitere Reformen. Das Fachkräfteangebot sowie Stabilität und Rechtssicherheit seien gerade in einem schwierigen geopolitischen Umfeld besondere Stärken, erklärte der zuständige Ressortminister.

Mit den neuen Ansiedlungen war 2015 eine Investitionssumme von 496 Mio. Euro verbunden, ein gutes Drittel mehr als vor Jahresfrist. Es wurden damit aber nicht so viele neue Jobs damit geschaffen wie im Jahr davor, konkret 2.613 (nach 2.645 im Jahr davor).

Für viele Firmen, die es nach Österreich zieht, ist laut Wirtschaftsministerium die Drehscheiben-Funktion in Richtung Zentral-, Südost- und Osteuropa wichtig. Als besonders erfreulich erachten die staatlichen Betriebsansiedler den Zuwachs gerade bei forschungsintensiven Firmen.

Wichtigstes Investorenland mit 103 Ansiedlungen war weiterhin Deutschland (plus 17 Prozent), deutsche Investoren ließen eine Investitionssumme von 343,4 Mio. Euro im Land, ein Viertel mehr als das voriges Jahr der Fall war. Am zweiten Platz lagen wieder die Italiener mit 42 neuen Niederlassungen. Mit 77 Unternehmen stellten Investoren aus Zentral/Südosteuropa ein Viertel aller ABA-Ansiedlungen.

San Francisco (APA/dpa) - Der Fahrdienst-Vermittler Uber zieht seine selbstfahrenden Autos nach einem tödlichen Unfall komplett aus dem US-Bundesstaat Arizona ab. Künftig werde das Roboterwagen-Projekt stattdessen in Pittsburgh und San Francisco gebündelt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
 

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Uber verzichtet nach Todescrash auf Roboterwagen-Fahrten in Arizona

Bonn (APA/Reuters) - Die Deutsche Telekom will ihre Ausschüttungen an Aktionäre künftig an den Gewinn knüpfen. Ab dem kommenden Geschäftsjahr gelte die Entwicklung des bereinigten Gewinns je Aktie als Richtschnur für die Dividende, kündigte Europas größter Telekomkonzern am Donnerstag an. Bisher folgt die Dividende der Entwicklung des Free Cashflow.
 

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Deutsche Telekom will Dividende künftig an Gewinn koppeln

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat die "großen Medienunternehmen" scharf angegriffen. Die Öffentlichkeit respektiere sie nicht mehr, weil sie "selbstgefällige Heuchelei" betrieben, schrieb der Tech-Milliardär am Mittwoch bei Twitter. Dabei verlinkte Musk auf den Autoblog "Electrek", der einen Analysten mit der Einschätzung zitierte, Teslas Aktien könnten steigen, weil die Negativität ihren Höhepunkt erreicht haben dürfte und zuletzt "zunehmend unerhebliche" Berichte die Nachrichten dominiert hätten.
 

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Tesla-Chef Musk teilt gegen "Heuchelei der großen Medien" aus