Netzwerkbauer Ericsson mit Gewinneinbruch im ersten Quartal

Dem weltgrößten Mobilfunkausrüster Ericsson machen schwächelnde Geschäfte in Nordamerika zu schaffen. Der Gewinn fiel deswegen im ersten Quartal um fast ein Fünftel auf umgerechnet rund 225 Mio. Euro, wie der schwedische Konzern am Donnerstag mitteilte.

Zwar konnte das Unternehmen vom Ausbau der schnellen Mobilfunktechnik LTE in China profitieren. Doch im lukrativeren Software-Bereich zum Kapazitätsausbau der bereits vorhandenen LTE-Netze in Nordamerika musste Ericsson weitere Einbußen hinnehmen.

Eine kurzfristige Besserung sei nicht in Sicht, erklärte das Management. Die Aktie brach im frühen Handel um mehr als 8 Prozent ein.

Dank günstiger Wechselkurse stieg der Umsatz insgesamt zwar um 13 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro. Die Erlöse in der Netzwerk-Sparte schrumpften jedoch um neun Prozent. Billiganbieter wie Huawei aus China setzen den etablierten Konzernen in dem harten Preiskampf der Netzwerkbranche schwer zu. Der finnische Ericsson-Rivale Nokia will sich mit der Übernahme des französischen Konkurrenten Alcatel-Lucent dagegen wappnen, die er sich gut 15 Mrd. Euro kosten lässt.

Wirtschaft

Aus für Niki: Airline ist pleite, Flieger bleiben am Boden

London/Brüssel (APA/Reuters) - Britischen Fluggesellschaften droht der EU-Kommission zufolge bei einem Brexit ohne Übergangsvereinbarungen der Verlust sämtlicher Flugrechte in der Europäischen Union. Die Airlines hätten dann keine Lizenzen mehr für Verbindungen in die EU sowie innerhalb der Staatengemeinschaft, warnte die EU-Kommission am Dienstag in einer Mitteilung an sämtliche Fluggesellschaften.
 

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EU-Kommission warnt Britische Airlines vor Verlust von Flugrechten

Bellinzona (APA/sda) - Die am Regionalflugplatz Lugano operierende Darwin Airline ist endgültig bankrott und stellt den Betrieb ein. Das wurde am Nachmittag an einer Personalversammlung des Unternehmens deutlich, an der bereits ein Konkursbeamter beteiligt war.
 

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Darwin Airline bankrott und stellt Betrieb ein