Netzwerkbauer Ericsson mit Gewinneinbruch im ersten Quartal

Dem weltgrößten Mobilfunkausrüster Ericsson machen schwächelnde Geschäfte in Nordamerika zu schaffen. Der Gewinn fiel deswegen im ersten Quartal um fast ein Fünftel auf umgerechnet rund 225 Mio. Euro, wie der schwedische Konzern am Donnerstag mitteilte.

Zwar konnte das Unternehmen vom Ausbau der schnellen Mobilfunktechnik LTE in China profitieren. Doch im lukrativeren Software-Bereich zum Kapazitätsausbau der bereits vorhandenen LTE-Netze in Nordamerika musste Ericsson weitere Einbußen hinnehmen.

Eine kurzfristige Besserung sei nicht in Sicht, erklärte das Management. Die Aktie brach im frühen Handel um mehr als 8 Prozent ein.

Dank günstiger Wechselkurse stieg der Umsatz insgesamt zwar um 13 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro. Die Erlöse in der Netzwerk-Sparte schrumpften jedoch um neun Prozent. Billiganbieter wie Huawei aus China setzen den etablierten Konzernen in dem harten Preiskampf der Netzwerkbranche schwer zu. Der finnische Ericsson-Rivale Nokia will sich mit der Übernahme des französischen Konkurrenten Alcatel-Lucent dagegen wappnen, die er sich gut 15 Mrd. Euro kosten lässt.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne