Netzwerkbauer Ericsson mit Gewinneinbruch im ersten Quartal

Dem weltgrößten Mobilfunkausrüster Ericsson machen schwächelnde Geschäfte in Nordamerika zu schaffen. Der Gewinn fiel deswegen im ersten Quartal um fast ein Fünftel auf umgerechnet rund 225 Mio. Euro, wie der schwedische Konzern am Donnerstag mitteilte.

Zwar konnte das Unternehmen vom Ausbau der schnellen Mobilfunktechnik LTE in China profitieren. Doch im lukrativeren Software-Bereich zum Kapazitätsausbau der bereits vorhandenen LTE-Netze in Nordamerika musste Ericsson weitere Einbußen hinnehmen.

Eine kurzfristige Besserung sei nicht in Sicht, erklärte das Management. Die Aktie brach im frühen Handel um mehr als 8 Prozent ein.

Dank günstiger Wechselkurse stieg der Umsatz insgesamt zwar um 13 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro. Die Erlöse in der Netzwerk-Sparte schrumpften jedoch um neun Prozent. Billiganbieter wie Huawei aus China setzen den etablierten Konzernen in dem harten Preiskampf der Netzwerkbranche schwer zu. Der finnische Ericsson-Rivale Nokia will sich mit der Übernahme des französischen Konkurrenten Alcatel-Lucent dagegen wappnen, die er sich gut 15 Mrd. Euro kosten lässt.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit