Netflix schränkt Zugang zu Programm aus anderen Ländern ein

Netflix schränkt für seine Nutzer den Zugang zu Filmen und Serien aus anderen Ländern ein. Der Online-Videodienst muss die Rechte für Sendungen für verschiedene Regionen einzeln aushandeln, deshalb unterscheidet sich das Angebot zum Teil erheblich von Land zu Land. Einige Kunden umgehen das zum Beispiel mithilfe von VPN-Diensten, die Netflix vorgaukeln, dass der Nutzer aus einem anderen kommt.

Besonders populär ist vor allem das Programm aus dem US-Angebot. Nun kündigte Netflix an, dass der Zugang über solche Services in den kommenden Wochen blockiert werde. Die Nutzer werden dann nur das Programm ihres tatsächlichen Herkunftslandes sehen können. Es bleibe zwar das Ziel, dass Kunden in allen Ländern die gleichen Filme und Serien sehen könnten, hieß es in einem Blogeintrag am späten Donnerstag. Doch bis dahin sei es noch ein weiter Weg.

Netflix war vergangene Woche auf einen Schlag in 130 weiteren Ländern gestartet. Jetzt ist der Dienst in insgesamt 190 Ländern verfügbar. Als einziger relevanter Markt fehlt bisher China. Auch einige Chinesen verschafften sich bisher Zugang zu Netflix über die VPN-Services (Virtual Private Network), der Konzern nahm erst vor kurzem auch Sendungen in chinesischer Sprache ins Programm auf.

Netflix-Chef Reed Hastings erklärte schon häufiger, das internationale Rechte-Geflecht sei sehr verworren und das sei auch einer der Gründe dafür, dass der Dienst verstärkt auf die Produktion eigener Filme und Serien setze. Diese Inhalte könne Netflix dann überall gleichzeitig zeigen.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia