Nestle - Wechselkurseffekte und Maggi-Nudeln drückten auf Umsatz

Vevey - Der Umsatz des weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns Nestle ist heuer in den ersten neun Monaten etwas zurückgegangen - von 66,2 auf 64,9 Mrd. Franken (59,7 Mio. Euro), wie aus einer Unternehmensaussendung von heute, Freitag, hervorgeht. Wechselkurseffekte und der Maggi-Fertignudeln-Skandal in Asien bremsten Nestle.

Organisch - also ohne Wechselkurs- und Akquisitionseffekte - sei Nestle um 4,2 Prozent gewachsen, teilte der Konzern mit. Die verkauften Mengen legten um 2,0 Prozent zu, der Rest des Wachstums ist auf Preiserhöhungen zurückzuführen.

Wechselkurseffekte drückten bei Nestle den Konzernumsatz, den Effekt beziffert der Konzern auf minus 6,7 Prozent. In Asien bremste zudem weiterhin der Maggi-Fertignudeln-Skandal in Asien Nestles Entwicklung.

Während Nestle organisch in Nord- und Südamerika 5,8 Prozent zulegen konnte und in Europa, dem Nahen Osten und Nordafrika 4,1 Prozent, ging der Umsatz in Asien, Ozeanien und Subsahara-Afrika um 0,5 Prozent zurück.

Die materiellen Auswirkungen des Rückrufs von Maggi-Nudeln in Indien und die Situation in China, mit einer langsamer als erwarteten Erholung, hätten das Wachstum der Zone erheblich beeinträchtigt, schrieb der Nahrungsmittel-Multi. Auch die entgangenen Umsätze der Fertignudeln belasteten das Wachstum in der Region Südasien.

Nestle hofft nun jedoch, den Skandal bald ausgestanden zu haben. Nestle Indien habe eine positive Entscheidung vom indischen Gerichtshof Honorable Bombay High Court erhalten und arbeite mit den Behörden daran, das Produkt wieder in die Regale der Läden zu bekommen.

Zufrieden zeigte sich Nestle mit der Entwicklung in Nord- und Südamerika, wo löslicher Kaffee, Süßwaren und Produkte für Heimtiere das Wachstum antrieben. Das Wachstum in der Zone habe sich beschleunigt, hieß es.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank warnt Privatanleger vor Investitionen in Bitcoin. "Ich würde das dem normalen Anleger schlichtweg nicht empfehlen", sagte ihr Chefanlage-Stratege Ulrich Stephan am Mittwoch in Frankfurt. Geldanlagen in Bitcoin und andere Kryptowährungen seien nicht mehr als die Hoffnung, dass man irgendeinen Gegenwert bekomme.
 

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Deutsche Bank warnt vor Investitionen in Bitcoin

Wien (APA) - Für die Beschäftigten in der Film- und Musikwirtschaft (ausgenommen Filmschaffende) gibt es kommendes Jahr 2,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt plus eine Einmalzahlung von 50 Euro. Die Regelung zur Überbezahlung und damit der Raum für Betriebsvereinbarungen bleibt bestehen, teilte der Fachverband Film- und Musikwirtschaft nach Abschluss der Verhandlungen mit der Younion am Mittwoch via Aussendung mit.
 

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2,6 Prozent mehr Lohn für Beschäftigte der Film- und Musikbranche

Wien (APA) - Wien vermeldet in Sachen Gästenächtigungen einen neuen Oktober-Rekord: Mit 1,4 Mio. Gästenächtigungen wurde im vergangenen Monat der bisherigen Bestwert aus dem Jahr 2016 um 3,4 Prozent übertroffen. Für den Zeitraum Jänner bis Oktober ergeben sich damit laut einer Aussendung des Wien-Tourismus knapp 13 Mio. Nächtigungen - ein Plus von 4 Prozent.
 

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Gästenächtigungen in Wien stiegen im Oktober um 3,4 Prozent