Nestle will Speiseeis-Geschäft mit Wettbewerber fusionieren

Vevey (APA/Reuters) - Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestle will sein internationales Speiseeis-Geschäft einem Insider zufolge mit dem Konkurrenten R&R Ice Cream fusionieren. Die Verhandlungen über den drei Milliarden Euro schweren Deal liefen, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Montag der Nachrichtenagentur Reuters.

Geplant sei ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem beide Firmen zunächst 50 Prozent halten. Nestle wolle das Speiseeis-Geschäft außerhalb der USA und Israel einbringen. Das Vorhaben könnte noch in der laufenden Woche verkündet werden, sagte die Person.

R&R Ice Cream gehört zur französischen Beteiligungsfirma PAI. Der Schweizer Nestle-Konzern wird bei dem Deal dem Insider zufolge von Credit Suisse beraten, PAI von Rothschild. Nestle und Credit Suisse wollten sich dazu nicht äußern. Von R&R, PAI und Rothschild war zunächst kein Kommentar zu erhalten.

San Diego (Kalifornien) (APA/dpa) - Im Bemühen um mehr Sicherheit bei autonom fahrenden Autos fordert der Chiphersteller Qualcomm klare Vorgaben der Politik an Autobauer und Zulieferer. Dabei gehe es um den Einsatz von Technologien, damit Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können.
 

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Qualcomm-Vorstand: Politik muss Vorgaben machen für autonomes Fahren

Wien/Wels (APA) - KTM-Chef Stefan Pierer wird erneut ein freiwilliges Übernahmeangebot für den börsennotierten deutschen Autozulieferer SHW AG legen. Pierer ist bereits Hauptaktionär des Unternehmens. Das Erwerbsangebot an die SHW-Aktionäre diene dem strategischen Ausbau der bestehenden Beteiligung von 49,38 auf bis zu 75,1 Prozent, teilte die zur Pierer Industries AG zählende SHW Beteiligungs GmbH am Montag mit.
 

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KTM mit neuem Übernahmeangebot für deutsche SHW

Frankfurt (APA/Reuters) - Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret warnt vor einem Deregulierungswettlauf mit Großbritannien nach dem Brexit. "Manche britischen Politiker rechnen sich ja Vorteile im Wettbewerb der Finanzplätze aus. Einen Deregulierungswettbewerb hielte ich aber für äußerst gefährlich", sagte Dombret im Interview mit "Welt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht.
 

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Bundesbanker warnt vor Deregulierungswettlauf nach dem Brexit