Nestle schließt sein Schokolade-Forschungszentrum in Broc

Broc/York/Vevey (APA/sda) - Das Schokolade-Forschungszentrum von Nestle verlässt die Schweiz: Das Zentrum im freiburgischen Broc wird mit 1. Mai ins nordenglische York verlegt. Betroffen sind 25 Angestellte, die derzeit in Broc tätig sind. Für sie werde nach Lösungen gesucht, sagte Nestle-Sprecherin Nina Kruchten am Donnerstag zu Berichten in den Westschweizer Zeitungen "24 Heures" und "Tribune de Geneve".

Einigen Mitarbeitenden würden Stellen in York oder an einem anderen Nestle-Standort angeboten.

Mit der Konzentration auf York wolle Nestle bei der Innovation schneller und beweglicher werden, hieß es weiter. Der Entscheid zur Schließung in Broc geht auf einen im vergangenen Herbst lancierten Plan zur Restrukturierung zurück. Davon nicht betroffen sind die Produktion und das Cailler-Schokolademuseum in Broc.

Das für 25 Mio. Franken (21,23 Mio. Euro) eingerichtete Forschungszentrum in Broc war 2009 eröffnet worden. Nun komme eine technische Abteilung in die frei werdenden Räumlichkeiten, welche das Schokolade-Segment in Europa, Naher Osten und Nordafrika unterstützen solle. Dafür brauche es rund 15 Personen, hieß es weiter.

Klagenfurt (APA) - Im Kärntner Landtag hat am Donnerstag die Debatte um das Landesbudget für das Jahr 2018 begonnen. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP lobten den Entwurf als "Budget des Schuldenabbaus", die Oppositionsparteien FPÖ und Team Kärnten übten teils heftige Kritik. Die Landtagssitzung ist für zwei Tage anberaumt.
 

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Budgetdebatte im Kärntner Landtag gestartet

Wien (APA) - Mit einem "Unterricht im Freien" protestieren Erwachsenenbildner am Donnerstag in Wien gegen Einsparungen in ihrem Bereich. Gleichzeitig wolle man mit der von der Gewerkschaft unterstützten Aktion den "Mehrwert unserer Arbeit für die Gesellschaft zeigen", so Nerijus Soukup, einer der Organisatoren, zur APA.
 

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Erwachsenenbildner protestieren gegen Kürzungen

Wien (APA) - Die SPÖ läuft weiter Sturm gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz, das künftig generell 12-Stunden-Tage ermöglichen soll. "Die SPÖ wird mit allen Mitteln gegen dieses Gesetz vorgehen", kündigte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder an. Das Mittel der Wahl ist vorerst eine Sondersitzung im Nationalrat.
 

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12-Stunden-Tag: SPÖ "mit allen Mitteln" gegen Arbeitszeitgesetz