Nestle schließt sein Schokolade-Forschungszentrum in Broc

Broc/York/Vevey (APA/sda) - Das Schokolade-Forschungszentrum von Nestle verlässt die Schweiz: Das Zentrum im freiburgischen Broc wird mit 1. Mai ins nordenglische York verlegt. Betroffen sind 25 Angestellte, die derzeit in Broc tätig sind. Für sie werde nach Lösungen gesucht, sagte Nestle-Sprecherin Nina Kruchten am Donnerstag zu Berichten in den Westschweizer Zeitungen "24 Heures" und "Tribune de Geneve".

Einigen Mitarbeitenden würden Stellen in York oder an einem anderen Nestle-Standort angeboten.

Mit der Konzentration auf York wolle Nestle bei der Innovation schneller und beweglicher werden, hieß es weiter. Der Entscheid zur Schließung in Broc geht auf einen im vergangenen Herbst lancierten Plan zur Restrukturierung zurück. Davon nicht betroffen sind die Produktion und das Cailler-Schokolademuseum in Broc.

Das für 25 Mio. Franken (21,23 Mio. Euro) eingerichtete Forschungszentrum in Broc war 2009 eröffnet worden. Nun komme eine technische Abteilung in die frei werdenden Räumlichkeiten, welche das Schokolade-Segment in Europa, Naher Osten und Nordafrika unterstützen solle. Dafür brauche es rund 15 Personen, hieß es weiter.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker