Nestle vernichtet Instantnudeln im Wert von rund 45 Mio. Euro

Neues Kapitel in der Nestle-Nudelaffäre: Nachdem die indische Nahrungsmittelbehörde den Verkauf von angeblich verseuchten Instantnudeln der Marke Maggi verboten hat, will Nestle India die fraglichen Produkte nun vernichten. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP am Dienstag unter Berufung auf den indische Ableger des Schweizer Nahrungsmittelmultis.

Die zu vernichtenden Fertiggerichte hätten einen Verkaufswert von schätzungsweise 3,2 Mrd. Rupien, umgerechnet gut 45 Mio. Euro Nestle musste in Indien die beliebten Maggi-Nudeln aus dem Verkauf nehmen, nachdem Lebensmittel-Kontrolleure in einigen Päckchen bedenklich hohe Bleikonzentrationen gefunden hatten. Die Tests hatten zudem den Gehalt eines chemischen Geschmacksverstärkers nachgewiesen, der in der Liste der Inhaltsstoffe auf den Päckchen nicht nachgewiesen war.

Nestle ist nach Tests in firmeneigenen und unabhängigen Labors hingegen weiterhin überzeugt, dass Maggi-Fertignudeln kein Gesundheitsrisiko darstellen und sicher verzehrt werden können. Der Obergerichtshof von Mumbai hatte am vergangenen Freitag ein Verkaufsverbot durch die indischen Behörden jedoch bis auf Weiteres aufrecht erhalten.

Die Nudeln stehen für 15 bis 20 Prozent des Nestle-Umsatzes in Indien, machen aber nur einen Bruchteil des Konzernumsatzes von 87 Milliarden Euro aus. Dem Konzern droht wegen des größten Lebensmittelskandals in Indien seit fast einem Jahrzehnt jedoch ein Imageschaden.

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

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Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA