Nestle vernichtet Instantnudeln im Wert von rund 45 Mio. Euro

Neues Kapitel in der Nestle-Nudelaffäre: Nachdem die indische Nahrungsmittelbehörde den Verkauf von angeblich verseuchten Instantnudeln der Marke Maggi verboten hat, will Nestle India die fraglichen Produkte nun vernichten. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP am Dienstag unter Berufung auf den indische Ableger des Schweizer Nahrungsmittelmultis.

Die zu vernichtenden Fertiggerichte hätten einen Verkaufswert von schätzungsweise 3,2 Mrd. Rupien, umgerechnet gut 45 Mio. Euro Nestle musste in Indien die beliebten Maggi-Nudeln aus dem Verkauf nehmen, nachdem Lebensmittel-Kontrolleure in einigen Päckchen bedenklich hohe Bleikonzentrationen gefunden hatten. Die Tests hatten zudem den Gehalt eines chemischen Geschmacksverstärkers nachgewiesen, der in der Liste der Inhaltsstoffe auf den Päckchen nicht nachgewiesen war.

Nestle ist nach Tests in firmeneigenen und unabhängigen Labors hingegen weiterhin überzeugt, dass Maggi-Fertignudeln kein Gesundheitsrisiko darstellen und sicher verzehrt werden können. Der Obergerichtshof von Mumbai hatte am vergangenen Freitag ein Verkaufsverbot durch die indischen Behörden jedoch bis auf Weiteres aufrecht erhalten.

Die Nudeln stehen für 15 bis 20 Prozent des Nestle-Umsatzes in Indien, machen aber nur einen Bruchteil des Konzernumsatzes von 87 Milliarden Euro aus. Dem Konzern droht wegen des größten Lebensmittelskandals in Indien seit fast einem Jahrzehnt jedoch ein Imageschaden.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia