Nestle vernichtet Instantnudeln im Wert von rund 45 Mio. Euro

Neues Kapitel in der Nestle-Nudelaffäre: Nachdem die indische Nahrungsmittelbehörde den Verkauf von angeblich verseuchten Instantnudeln der Marke Maggi verboten hat, will Nestle India die fraglichen Produkte nun vernichten. Das berichtete die Nachrichtenagentur AP am Dienstag unter Berufung auf den indische Ableger des Schweizer Nahrungsmittelmultis.

Die zu vernichtenden Fertiggerichte hätten einen Verkaufswert von schätzungsweise 3,2 Mrd. Rupien, umgerechnet gut 45 Mio. Euro Nestle musste in Indien die beliebten Maggi-Nudeln aus dem Verkauf nehmen, nachdem Lebensmittel-Kontrolleure in einigen Päckchen bedenklich hohe Bleikonzentrationen gefunden hatten. Die Tests hatten zudem den Gehalt eines chemischen Geschmacksverstärkers nachgewiesen, der in der Liste der Inhaltsstoffe auf den Päckchen nicht nachgewiesen war.

Nestle ist nach Tests in firmeneigenen und unabhängigen Labors hingegen weiterhin überzeugt, dass Maggi-Fertignudeln kein Gesundheitsrisiko darstellen und sicher verzehrt werden können. Der Obergerichtshof von Mumbai hatte am vergangenen Freitag ein Verkaufsverbot durch die indischen Behörden jedoch bis auf Weiteres aufrecht erhalten.

Die Nudeln stehen für 15 bis 20 Prozent des Nestle-Umsatzes in Indien, machen aber nur einen Bruchteil des Konzernumsatzes von 87 Milliarden Euro aus. Dem Konzern droht wegen des größten Lebensmittelskandals in Indien seit fast einem Jahrzehnt jedoch ein Imageschaden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen