Nestle baut Gesundheitsgeschäft mit Milliardendeal aus

Vevey - Der Nahrungsmittelkonzern Nestle baut sein gewinnträchtiges Gesundheitsgeschäft mit einer milliardenschweren Kooperation aus. Die Tochter Nestle Health Science investiere zunächst 120 Mio. Dollar (110,49 Mio. Euro) in die Biotechnologiefirma Seres Therapeutics. Mit dem Geld will Nestle die Entwicklung und spätere Vermarktung eines Wirkstoffs gegen Verdauungskrankheiten finanzieren, wie das Unternehmen mitteilte.

Insgesamt hat die Partnerschaft ein Volumen von bis zu 1,9 Mrd. Dollar: Sobald Seres in den kommenden Jahren und Jahrzehnten bestimmte Ziele bei der Entwicklung und Vermarktung erreicht, erhält das Unternehmen von Nestle weitere Meilenstein- und Lizenzzahlungen.

Der Konzern aus Vevey am Genfersee setzt bereits seit einigen Jahren auf das Gesundheitsgeschäft, das meist höhere Erträge abwirft als der traditionelle Bereich mit Schokoriegeln, Kaffee oder Fertigprodukten. "Das ist ein großer Schritt", sagte Nestle-Health-Science-Chef Greg Behar. Der Wirkstoff könne in Tablettenform eingenommen werden und bereits in einigen Jahren auf den Markt kommen. Die erwarteten Umsätze ließen sich aber nur schwer abschätzen.

Neben solchen Kooperationen will Nestle im Gesundheitsgeschäft auch über Zukäufe wachsen. "Wir sehen uns auch nach ergänzenden Übernahmen um. Es läuft im Moment viel", sagte Behar. Möglich seien Akquisitionen etwa im wachsenden Bereich mit Nahrungsmitteln etwa für die alternde Bevölkerung.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert