Nestle baut Gesundheitsgeschäft mit Milliardendeal aus

Vevey - Der Nahrungsmittelkonzern Nestle baut sein gewinnträchtiges Gesundheitsgeschäft mit einer milliardenschweren Kooperation aus. Die Tochter Nestle Health Science investiere zunächst 120 Mio. Dollar (110,49 Mio. Euro) in die Biotechnologiefirma Seres Therapeutics. Mit dem Geld will Nestle die Entwicklung und spätere Vermarktung eines Wirkstoffs gegen Verdauungskrankheiten finanzieren, wie das Unternehmen mitteilte.

Insgesamt hat die Partnerschaft ein Volumen von bis zu 1,9 Mrd. Dollar: Sobald Seres in den kommenden Jahren und Jahrzehnten bestimmte Ziele bei der Entwicklung und Vermarktung erreicht, erhält das Unternehmen von Nestle weitere Meilenstein- und Lizenzzahlungen.

Der Konzern aus Vevey am Genfersee setzt bereits seit einigen Jahren auf das Gesundheitsgeschäft, das meist höhere Erträge abwirft als der traditionelle Bereich mit Schokoriegeln, Kaffee oder Fertigprodukten. "Das ist ein großer Schritt", sagte Nestle-Health-Science-Chef Greg Behar. Der Wirkstoff könne in Tablettenform eingenommen werden und bereits in einigen Jahren auf den Markt kommen. Die erwarteten Umsätze ließen sich aber nur schwer abschätzen.

Neben solchen Kooperationen will Nestle im Gesundheitsgeschäft auch über Zukäufe wachsen. "Wir sehen uns auch nach ergänzenden Übernahmen um. Es läuft im Moment viel", sagte Behar. Möglich seien Akquisitionen etwa im wachsenden Bereich mit Nahrungsmitteln etwa für die alternde Bevölkerung.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne