Nestle wächst etwas langsamer - Ausblick bekräftigt

Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestle ist im ersten Halbjahr etwas langsamer gewachsen. Das währungsbereinigte organische Wachstum lag im ersten Halbjahr bei 4,5 Prozent nach 4,7 Prozent in der Vorjahresperiode, wie der Hersteller von Nespresso-Kaffee, Kitkat-Schokoriegeln und Maggi-Suppen am Donnerstag mitteilte.

Damit schnitt Nestle dennoch besser ab als von Analysten erwartet. Der Nettogewinn lag bei 4,5 Mrd. Franken (4,1 Mrd. Euro) und damit unter den Analystenerwartungen von 4,7 Mrd. Franken. Für das laufende Jahr erwartet Nestle weiterhin ein organisches Wachstum von rund 5 Prozent und eine bessere Rendite.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden