Nestle 2017 mit weniger Gewinn

Vevey (APA/Reuters/sda) - Nestle ist im vergangenen Jahr nicht vom Fleck gekommen. Der Schweizer Nahrungsmittelriese verbuchte ein um Sondereffekte bereinigtes organisches Wachstum von 2,4 Prozent, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Analysten hatten im Schnitt mit 2,7 Prozent gerechnet. Der Gewinn fiel wegen einer Abschreibung im Hautgesundheitsgeschäft um 15,8 Prozent auf 7,2 Mrd. Franken (6,3 Mrd. Euro).

Die Aktionäre sollen dennoch eine etwas höhere Dividende von 2,35 (Vorjahr: 2,30) Franken je Anteilsschein erhalten.

Während die Umsatzentwicklung in Europa und Asien erfreulich gewesen sei, verhielten sich die Märkte Nordamerika und Brasilien schwierig. Das Wachstum in der Berichtswährung Franken betrug 0,4 Prozent auf 89,8 Mrd. Franken. Dämpfend hätten sich die Verkäufe von Unternehmensteilen ausgewirkt. Für den deutlichen Gewinnrückgang sei die Wertminderung der Sparte Skin Health sowie Restrukturierungskosten verantwortlich.

Für das laufende Jahr erwartet Nestle ein organisches Wachstum zwischen 2 und 4 Prozent.

Für die rund 23-prozentige Beteiligung am französischen Kosmetikkonzern L ́Oreal will sich Nestle alle Optionen offenhalten und daher das im März auslaufende Aktionärsabkommen mit der Familie Bettencourt nicht verlängern. Die Beteiligung bleibe jedoch eine wichtige Anlage, betonte Nestle.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair