Naturkatastrophen lassen Gewinnziele von Hannover Rück wackeln

Hannover (APA/dpa) - Die Zerstörungen durch Hurrikan "Maria" und das Erdbeben in Mexiko stellen die Gewinnziele des Versicherers Talanx und seiner Tochter Hannover Rück infrage. Je nach Höhe der Schäden könnte die Hannover Rück ihren geplanten Jahresgewinn von mehr als 1 Mrd. Euro verfehlen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hannover mit.

Auch der Mutterkonzern Talanx, dem gut 50 Prozent der Hannover Rück gehören, zweifelt nun an seinem Gewinnziel von rund 850 Mio. Euro. Detaillierte Schadensmeldungen für die beiden Katastrophen lägen aber noch nicht vor.

Hannover-Rück-Chef Ulrich Wallin hatte sein Gewinnziel nach den Wirbelstürmen "Harvey" und "Irma" vergangene Woche noch bekräftigt. Auch jetzt hieß es, die Schäden durch diese beiden Ereignisse würden voraussichtlich von dem Großschadenbudget für 2017 in Höhe von 825 Mio. Euro abgedeckt.

Für Hurrikan "Maria" und das Mexiko-Beben reiche die Summe aber möglicherweise nicht mehr aus. Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re hatte sein Gewinnziel bereits nach "Irma" in Zweifel gezogen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro