Naturgewalten kosten deutsche Versicherer 2014 knapp 1,2 Milliarden Euro

Berlin - Für Schäden durch Sturm, Hagel oder Starkregen haben Wohngebäudeversicherer in Deutschland im vergangenen Jahr knapp 1,2 Mrd. Euro gezahlt. Die Naturgewalten verursachten im Jahr 2014 rund 850.000 Schäden an Gebäuden und Hausrat, wie aus dem am Dienstag vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin vorgelegten Naturgefahrenreport hervorgeht.

Besonders viele Schäden richteten im Sommer 2014 der Orkan Ela und das Tief Quintia mit Starkregen in Münster an.

Der Orkan Ela, der Anfang Juni über Deutschland zog, sorgte laut GDV für 350.000 versicherte Sachschäden. Mit 600 Mio. Euro war dies demnach für die Sachversicherer der zweitteuerste Sommersturm der vergangenen 15 Jahre. Das Tief Quintia war im Juli in Münster für den heftigsten Starkregen in Deutschland seit 2002 verantwortlich. Es entstanden 30.000 versicherte Sachschäden und Kosten von 200 Mio. Euro.

"Die Flut aus den Wolken, die Münster erleben musste, hätte auch jede andere Stadt treffen können", erklärte GDV-Präsident Alexander Erdland. Die Gefahr solcher Sturzfluten sei "allgegenwärtig".

Die Naturgewalten sorgten im vergangenen Jahr aber insgesamt für weniger Kosten als im Jahr 2013, als laut GDV insgesamt 3,2 Mrd. Euro gezahlt wurden. Bei Einbeziehung aller Schäden wie etwa auch Wasserschäden mussten die Wohngebäude- und Hausratversicherer im vergangenen Jahr mit 5,7 Mrd. Euro aufkommen.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse