Nationalrat beschließt Erhöhung niedriger Pensionen über Inflation

Wien (APA) - Niedrige Pensionen werden im kommenden Jahr deutlich über der Inflationsrate erhöht. Bezieher besonders hoher Renten bekommen dafür gar nichts. Einen entsprechenden Beschluss hat der Nationalrat Donnerstagabend gegen die Stimmen der NEOS gefasst.

Konkret ist vorgesehen, dass Pensionen (inklusive Ausgleichszulage) bis zu einer Höhe von 1.500 Euro um 2,2 Prozent angepasst werden. Zwischen 1.500 und 2.000 Euro gibt es einen monatlichen Pauschalbetrag von 33 Euro. Bei Ruhensbezügen darüber hinaus bis zu 3.355 Euro wird exakt die Inflation, also eben die errechneten 1,6 Prozent abgegolten. Danach sinkt die Erhöhung linear ab. Wer mehr als 4.980 Euro Pension bezieht, bekommt überhaupt keine Aufstockung.

Abgelehnt wurde die Vorlage einzig von den NEOS, die ein Wahlgeschenk sahen: "Das Geld der Enkel und Urenkel wird aus dem Fenster geschmissen", ärgerte sich Sozialsprecher Gerald Loacker. Noch dazu würden etwa Ausgleichszulagenbezieher durch die Pensionserhöhung gerade einmal mit 5,30 Euro pro Monat profitieren.

Für Opferrenten wurde ebenfalls eine Anhebung über der Inflation vereinbart. Diese ist mit 2,2 Prozent veranschlagt.

Brüssel (APA) - Die EU-Finanzminister wollen die Kryptowährungen schärfer unter die Lupe nehmen. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, erklärte nach dem Finanzrat Dienstag in Brüssel, Kryptowährungen dürften nicht ein Instrument für Gesetzesverstöße werden. Deshalb gehe es darum, die nötige Achtsamkeit an den Tag zu legen.
 

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EU-Finanzministerrat nimmt Kryptowährungen unter die Lupe

Brüssel/Berlin (APA/AFP) - Nach der US-Entscheidung zur Einführung hoher Zölle auf Waschmaschinen und Solarmodule hat die deutsche Regierung Gespräche mit Washington angekündigt. "Je weniger Zölle wir haben, je weniger Protektionismus wir haben, desto besser es ist für die Bürgerinnen und Bürger", sagte der geschäftsführende Finanzminister Peter Altmaier (CDU) am Dienstag in Brüssel.
 

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Deutsche Regierung kündigt nach US-Zöllen Gespräche mit Washington an

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der überwiegend für die Nahrungsmittelindustrie produzierende deutsche Anlagenbauer Gea hat 2017 seine bereits zweimal gekappte Gewinnprognose verfehlt. Vorstandschef Jürg Oleas stimmte die Anleger auch für das laufende Jahr auf anhaltend schwierige Zeiten ein. Insbesondere in den Bereichen Milchverarbeitung und Getränke rechne er "mit einem anspruchsvollen Marktumfeld", so Gea am Dienstag.
 

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Gea verfehlte 2017 reduzierte Gewinnprognose