Nahrungsmittelhersteller Spitz: weniger Umsatz, mehr Gewinn

Der oberösterreichische Nahrungsmittelhersteller Spitz mit Hauptsitz in Attnang-Puchheim hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014/2015 einen geringeren Umsatz gemacht, aber der Gewinn ist höher: 244 Mio. Euro beziehungsweise 6,73 Mio. Euro. Im Jahr davor lagen die Zahlen bei 256 und 6,59 Mio. Euro. Das berichtete das "WirtschaftsBlatt" (Montag-Ausgabe).

Spitz-Geschäftsführer Josef Mayer ist mit Auer und Blaschke, die 2013 übernommen worden waren, besonders zufrieden: "Die beiden Marken haben sich im letzten Wirtschaftsjahr und auch im abgelaufenen Kalenderjahr toll entwickelt", wird er zitiert. So habe man bei der Blaschke-Kokoskuppel 2015 um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt, bei den Auer-Baumstämmen und -Tortenecken lag das Umsatzplus bei 25 Prozent. "Wir haben mit Auer auch wesentliche Exporterfolge in Europa und in Asien erzielt", sagt Mayer. In Europa gilt das vor allem für die Länder rund um Österreich, in Asien ist Spitz vor allem in Südostasien unterwegs.

Für heuer kündigt er an: "Wir werden durch neue Produkte und neue Verpackungsvarianten Konsumenten überraschen, aber auch dem Handel neue Möglichkeiten der Optimierung durch verbesserte EDV-Systeme bieten." Auch seien größere Investitionen geplant.

Das Unternehmen führt neben Blaschke und Auer noch die Marken Spitz sowie Gasteiner-Mineralwasser. Darüber hinaus wird eine Handvoll Handelsmarken für Rewe, Spar und Hofer produziert. Insgesamt umfasst die Palette 11.000 Produkte. Das Familienunternehmen hat drei Standorte - den Hauptsitz in Attnang-Puchheim sowie einen in Spillern bei Korneuburg (Auer-Blaschke) und in Gastein (Mineralwasser).

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

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Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair