Nächste TV-Debatte findet ohne Trump statt

US Milliardär Donald Trump hat Streit mit dem TV-Sender Fox. Daher streicht er seine Teilnahme an einem Auftritt mit US-Republikanern. Er plant unterdessen ein Alternativprogramm.

Washington. Die letzte TV-Debatte der Republikaner vor dem wichtigen Start der US-Vorwahlen in Iowa findet ohne Donald Trump statt. Sein Management bestätigte am Dienstagabend, diese Entscheidung sei definitiv. Grund ist ein Streit mit dem Sender Fox News, dem Gastgeber der Veranstaltung am Donnerstagabend.

Trumps Mannschaft teilte mit, man plane stattdessen nun eine Konkurrenzveranstaltung in Iowa zugunsten verwundeter Soldaten. Eine Reaktion von Fox gab es zunächst nicht.

Trump war im Wahlkampf in einer frühen TV-Debatte mit Megyn Kelly aneinandergeraten, einer Fox-Starmoderatorin. Sie wird eine der Moderatorinnen der nächsten Debatte sein. Der konservative Sender hatte sich am Dienstag verwundert gezeigt, dass Trump sich anhaltend über Kelly beschwere: Trump habe womöglich Angst vor Kelly, jedenfalls könne er sich die Journalisten nicht aussuchen, denen er begegne.

Iowa macht am 1. Februar den Auftakt der US-Vorwahlen.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

Newsticker

EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

Newsticker

Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

Newsticker

Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia