Nachkriegshilfe für Österreich lebt - 600 Mio. Kredite aus ERP-Fonds

Wien (APA) - Auch gut 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg profitiert Österreichs Wirtschaft vom damaligen US-Wirtschaftsförderungsprogramm. Im Zuge des Marshallplans wurde das European Recovery Program (ERP) aufgelegt, daraus fließende Kredite müssen zwar zurückgezahlt werden, das Geld wird aber immer wieder neu vergeben. 2017 konnten so knapp 600 Mio. Euro an ERP-Krediten vergeben werden.

Mit den Krediten wurden 1.366 Projekte gefördert und fast 900 Mio. Euro an Investitionen ausgelöst, heißt es laut Parlamentskorrespondenz im ERP-Jahresbericht der Bundesregierung. Acht Mio. Euro kamen der Entwicklungszusammenarbeit zugute, 7,7 Mio. Euro sollen an die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung gehen. 99 Prozent der Zusagen und fast 92 Prozent der Förderleistung gingen an kleine und mittlere Unternehmungen (KMU).

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