Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland legte deutlich zu

In Deutschland ist der Stellenindex im Mai um fünf Punkte deutlich gestiegen. Besonders viele offene Stellen gibt es im Flüchtlingsmanagement.

Nürnberg. Die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland hat im Mai wieder stärker zugelegt. Wegen der guten wirtschaftlichen Lage gebe es bei den Unternehmen derzeit noch mehr offene Stellen als zuletzt schon, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Montag in Nürnberg mit.


Der monatliche Stellenindex BA-X stieg dementsprechend deutlich um fünf Punkte auf 217 Zähler. "Nach (...) eher verhaltenen Anstiegen in den Vormonaten wächst er nun wieder sehr schwungvoll und signalisiert aktuell eine hohe Dynamik der Kräftenachfrage", berichtete die BA. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Stellenbarometer sogar um 29 Punkte im Plus. Für den weiteren Jahresverlauf rechnet die BA mit einer weiter leicht steigenden Arbeitskräfte-Nachfrage.

Besonders viele Mitarbeiter werden noch immer für das Flüchtlingsmanagement gesucht. Aber auch im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im Handel und im verarbeitenden Gewerbe gibt es zahlreiche offene Stellen.

Die absolute Zahl der freien Jobs will die BA mit der Bekanntgabe der Arbeitsmarktzahlen für den Mai an diesem Dienstag veröffentlichen. Volkswirte gehen von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 70.000 bis 80.000 auf 2,66 bis 2,67 Millionen Menschen aus.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro