Nachbaur verlässt Team Stronach

Wien (APA) - Frank Stronachs rechte Hand, Katrin Nachbaur, tritt von ihrer Funktion als stellvertretende Parteiobfrau zurück und verlässt das Team Stronach. Nationalratsabgeordnete und Klubobfrau soll sie aber bleiben. Dies bestätigte eine Sprecherin des Parlamentsklubs gegenüber "profil".

Zuvor war schon bekannt geworden, dass sie angeboten hat, den Klubvorsitz zurückzulegen. Die Abgeordneten sprachen ihr jedoch einstimmig das Vertrauen aus. Wer Nachbaurs Nachfolger als Stronachs Statthalter an der Parteispitze wird, ist vorerst nicht bekannt.

Nachbaur selbst wollte das auf Anfrage der APA weder bestätigten noch dementieren. "Frank Stronach ist Parteiobmann ich bin Klubobfrau", ließ sie der APA mitteilen. "Wir wollen, dass die Partei funktioniert. Alles andere bitte ich um Verständnis, rede ich direkt mit Frank Stronach aus und nicht über die Medien."

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"