Nach kleiner Weinernte in Deutschland schrumpfen Exportzahlen

Nach einer vergleichsweise kleinen Weinernte in Deutschland haben die Exporteure 2014 deutlich weniger Wein ins Ausland verkauft als noch im Vorjahr. Insgesamt wurden rund 1,2 Millionen Hektoliter im Wert von 315 Mio. Euro ausgeführt. Dies teilte das Deutsche Weininstitut (DWI) am Montagabend im Vorfeld der internationalen Messe ProWein (15.-17.3.) in Düsseldorf mit.

Bei der Menge bedeutet dies ein Minus von 9,2 Prozent, beim Wert ein Minus von 5,6 Prozent.

"Die Exportrückgänge sind in erster Linie auf die unterdurchschnittliche Erntemenge des Jahrgangs 2013 zurückzuführen, weshalb nahezu alle Auslandsmärkte nicht im vollen Umfang bedient werden konnten", erläuterte DWI-Geschäftsführerin Monika Reule. Der Durchschnittspreis pro Liter sei im Vergleich zum Vorjahr allerdings um zehn Cent auf 2,68 Euro geklettert. "Dies sind ab-Hof-Preise, was der Winzer bekommt", sagte Reule.

Qualitätsweine, die rund drei Viertel der Exportmenge ausmachen, konnten für 14 Cent mehr pro Liter verkauft werden und erzielten im Durchschnitt 2,97 Euro. Der wichtigste Auslandsmarkt für deutsche Weine sind nach wie vor die USA, gefolgt von den Niederlanden.

Hongkong/Peking (APA/Reuters) - Der chinesische Google-Rivale Baidu will laut informierten Kreisen seinen Videodienst iQiyi in den USA an die Börse bringen. Der Schritt könnte schon nächstes Jahr erfolgen, sagte ein Insider am Dienstag. Die Online-Videothek im Stil von Netflix könnte mit 8 bis 10 Mrd. Dollar (8,4 Mrd. Euro) bewertet werden, hatte Bloomberg unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet.
 

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Internetriese Baidu plant US-Börsengang für Videodienst - Kreise

Wien (APA) - Das Bundeskriminalamt (BK) hat am Dienstag vor einer neu adaptierten Betrugsmasche gewarnt. Dabei kontaktieren Betrüger telefonisch Mitarbeiter in Trafiken, Tankstellen und Postpartnerstellen und fordern die Codes von Bitcoin-Ladebons. Bitcoin ist eine Kryptowährung, ein digitales Zahlungsmittel. Bisher waren Telefonwertkarten und Bons für Online-Prepaid-Zahlungsmittel im Visier der Täter.
 

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Betrüger fordern Bitcoin-Ladebons: Polizei warnt vor Betrugsmasche

Brüssel/Luxemburg (APA) - Geschäftsreisen in der EU sind von 2007 bis 2015 um 43,7 Prozent zurückgegangen. Eurostat teilte am Dienstag mit, dass die Zahl der Geschäftsreisen von 206 Mio. im Jahr 2007 auf 116 Mio. im Jahr 2015 gesunken ist. Ursache war neben der Wirtschafts- und Finanzkrise mit geringeren Reisebudgets von Firmen auch die technische Entwicklung bei der Kommunikation.
 

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Geschäftsreisen in der EU gingen 2007-2015 um 43,7 Prozent zurück