Nach Übernahme durch Novomatic: Ainsworth verliert Amerika-Chef

Wien/Gumpoldskirchen (APA) - Kurz nachdem der niederösterreichische Glücksspielkonzern Novomatic seinen australischen Konkurrenten Ainsworth zu 52 Prozent übernommen hat, verliert Ainsworth seinen Nordamerika-Chef. Mike Dreitzer, Präsident der Ainsworth Game Technology Limited (AGT) North America, verlässt das Unternehmen per 16. Februar. Die USA sind der wichtigste Markt für den Konzern.

Bis ein Nachfolger gefunden wird, übernimmt das Nordamerika-Team die Agenden von Dreitzer. AGT-CEO Danny Gladstone lobte den abtretenden Präsidenten in einer Pflichtmitteilung an die australische Börsenaufsicht. Unter Dreitzers Ägide sei der Nordamerika-Umsatz auf mehr als 100 Mio. australische Dollar (65 Mio. Euro) angewachsen.

Novomatic hat dem Glücksspielveteranen Len Ainsworth um 473 Mio. australische Dollar 52 Prozent an seinem Konzern AGT abgekauft, der Deal ist seit vergangener Woche unter Dach und Fach. Der niederösterreichische Konzern erhofft sich damit vor allem Zugang zum riesigen US-Glücksspielmarkt. Der Marktanteil von Ainsworth in den USA soll in den kommenden fünf Jahren auf zehn Prozent gesteigert werden.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte