Nach Streik: Ryanair vor Einigung mit italienischen Gewerkschaften

Rom/Dublin (APA) - Nach einem Personalstreik am 10. Februar steht Ryanair kurz vor einer Einigung mit den italienischen Gewerkschaften. Das Abkommen sollte spätestens in ein paar Wochen besiegelt werden, berichtete Ryanair-CEO Michael O'Leary nach Medienangaben vom Mittwoch. Ryanair liegt mit seinen Piloten im Clinch, die bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung fordern.

O'Leary traf am Mittwoch Vertreter der italienischen Regierung, die mit dem Verkauf der maroden Alitalia beschäftigt ist. O'Leary lobte die Arbeit der von der Regierung beauftragten Sonderverwalter der Alitalia, die die Gesellschaft nach Jahren der Krise wieder auf leichten Wachstumskurs gebracht haben. "Das Beste wäre, dass Alitalia unabhängig bleibt. Es ist nicht notwendig, die Airline zu verkaufen. Sie sollte sich auf Langstrecken-Flüge konzentrieren", berichtete O'Leary.

Ryanair hatte anfangs Interesse für Alitalia gezeigt, verzichtete jedoch später auf die Übernahme der Airline. O'Leary warnte davor, Alitalia der AUA-Mutter Lufthansa zu verkaufen. "Man darf Alitalia nicht an große Airline verschleudern", sagte der Ire.

Ryanair plant in der Winterzeit 2018-2019 neue Flugverbindungen in und nach Italien. Damit soll die Zahl der Passagiere in Italien auf 39 Millionen pro Jahr steigen. Dies entspricht einem Wachstum von 5 Prozent gegenüber 2017.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los